Nordloh Foto-Rallye, Schminken, Dosen werfen, Planschbecken, Ballspiele, internationales Büffet an Kuchen und Speisen – das und mehr bot das Sommerfest auf dem Gelände des Seminarhauses Nordloh. Das bunte Begegnungsfest verlebten gut 100 Kinder und Erwachsene bei herrlichem Sommerwetter am vergangenen Sonnabend. Überall auf dem weitläufigen Areal herrschte fröhliches Treiben. Eingeladen waren Asylbewerber aus Albanien, Syrien, Afghanistan und dem Irak sowie Dolmetscher, Helfer und Hauptamtliche.

Betreuung durch Paten

„Hier ist deutlich, was im vergangenen Jahr bewirkt wurde. Man kann schon etwas ernten. Die Menschen sind offener, zugänglicher und viele können schon gut Deutsch. Sie gewöhnen sich langsam an das Leben in Deutschland“, erläuterte Hildegard Kluttig vom Diakonischen Werk und zuständig für die Koordination der Ehrenamtlichen.

Für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt, die internationalen Speisen boten eine üppige und leckere Vielfalt.

Bürgermeister zu Gast

Während die Erwachsenen sich gerne austauschten, hatten die Kinder ihre Freude an den zahlreichen Aktionen, die keine Langeweile aufkommen ließen. Auch Bürgermeister Matthias Huber stattete der begegnungsreichen Veranstaltung mit seiner Familie einen Besuch ab.

„Jede Familie hat einen oder zwei Paten. Das ist besonders auszeichnend für die Gemeinde Apen“, betonte Anke Helm-Brandau, ehrenamtliche Betreuerin. Die Familien würden hier ein schönes Leben auf dem Lande erleben.

Leben auf dem Land

„In ihrer Heimat bedeutet auf dem Lande leben soviel wie, weit abseits von der Zivilisation. Hier hat es eine ganz andere Bedeutung. Sie erleben ein schönes Miteinander“, erklärt Anke Helm-Brandau.

Meike de Freese von der Aper Gemeindeverwaltung hob das ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer hervor: „Diese Arbeit könnten wir von der Gemeinde gar nicht leisten“. Die Ehrenamtlichen setzten sich zudem für eine Akzeptanz der Asylbewerber in der Nachbarschaft ein.

Die freiwilligen Helfer treffen sich jeden Monat zum Austausch. „Dadurch bekommen wir unheimlich viele Impulse“, freute sich Anke Helm-Brandau. Auch seien alle Ehrenamtlichen vernetzt und unter den Rubriken „Wir suchen“ oder „Wir haben abzugeben“ könne vielen Flüchtlingsfamilien auf kurzem Wege mit verschiedenen Dingen des täglichen Bedarfs geholfen werden.

Richtiger Ort für Fest

Die Betreiber des Seminarhauses, Silke und Arno Günther, freuten sich über das emsige Treiben auf dem Gelände: „Wir sind von Frau Kluttig und Frau Helm-Brandau angesprochen worden, ob das Sommerfest auf unserem Gelände stattfinden kann – und man sieht: Es ist genau der richtige Ort für ein sommerliches Begegnungsfest“, waren sich die beiden einig.

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