Metjendorf /Heidkamp /Ofenerfeld „Mit sofortiger Wirkung“ sind der Vorsitzende des Ortsbürgervereins Metjendorf-Heidkamp-Ofenerfeld, Uwe Krummacker, und seine Stellvertreterin Sabrina Sander von ihren Ämtern zurückgetreten. Das gab Krummacker am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt. Die Mitglieder des rund 360 Mitglieder zählenden Vereins seien zeitgleich informiert worden, erklärte Krummacker am Freitag auf NWZ-Anfrage. Beide traten zudem aus dem Verein aus.

Aufgrund von Unstimmigkeiten, nicht bewältigten Umständen aus der Vergangenheit, Vorhaltungen, Unterstellungen, persönlichen Problemen sowie Differenzen zwischen Mitgliedern und dem Vorstand einerseits sowie dem Vorstand und dem Festausschuss andererseits sei es in letzter Zeit vermehrt zu Streitigkeiten gekommen, schreibt Krummacker. Diese hätten mit Frustrationen im Vorstand und Rücktritten im Festausschuss geendet.

Konkreter wollte Krummacker am Freitag auch auf Anfrage nicht werden, meinte jedoch: „Ich möchte nicht einem Heimatverein vorstehen, sondern einem Verein, der sich für die Belange unserer Orte einsetzt.“

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In seiner Pressemitteilung schreibt Krummacker: „Um einem Neuanfang unter einem anderen Vorstand nicht im Wege zu stehen, sind jetzt die 2. Vorsitzende Sabrina Sander und der 1. Vorsitzende Uwe Krummacker nach langen Überlegungen zu dem Schluss gekommen, mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern zurückzutreten. Er bezeichnete für sich diesen Schritt als „aufgrund der Situation notwendig“: Zu dem Schritt habe es letztendlich keine Alternative gegeben.

Krummacker war erst Anfang 2016 zum neuen Vorsitzenden des Vereins gewählt worden. Zuvor hatte der damalige stellvertretende Vorsitzende Hajo Kraß ein Jahr lang kommissarisch den Vorsitz inne gehabt, weil sich nach dem Ausscheiden des langjährigen Vorsitzenden Theo Gerdes zunächst kein neuer Kandidat gefunden hatte.

Im Vorstand verbleiben nun nur noch Schriftführer Michael Kirch und Pressesprecher Hans-Dieter Hilberts, denn nach Angaben Krummackers war auch Kassenwart Martin Kerbstadt bereits vor etwa vier Wochen von seinem Amt zurückgetreten, ebenso trat dessen Ehefrau Beate aus dem Festausschuss des Vereins aus. Auch die beiden haben nach Angaben Hilberts ihre Mitgliedschaft im Verein gekündigt.

Die monatliche Sitzung des Vereins am Dienstag, 26. September, im Heinrich-Kunst-Haus in Ofenerfeld, Sandweg 22, dürfte nun zur Krisensitzung werden: Dort soll – so Hilberts – über das weitere Vorgehen beraten werden. Die Sitzung, die wie üblich um 20 Uhr beginnen soll, ist wie gewohnt öffentlich, Gäste sind willkommen.

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