Haarenstroth /Ammerland „Wir werden auch in diesem Jahr weiterhin dafür kämpfen, dass die A 20 nicht gebaut wird. Das Ammerland braucht keine dritte Autobahn.“ Vorstandsmitglied Christel Ahlers machte auf der Jahreshauptversammlung der Ammerländer Grünen im Gasthof „To’n Scharpen Eck“ in Haarenstroth deutlich, dass das große Thema des vergangenen Jahres für die Grünen auch eines des Jahres 2016 sein wird.

Ahlers blickte im Jahresbericht auch auf die vielen Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück, darunter die Gründung des Ortsverbands Apen. In Vertretung des Kreiskassierers Dieter Herde konnte Vorstandsmitglied Jörg Thom den Mitgliedern aus den Ortsverbänden von einer gesunden Kassenlage berichten: „Wir sind für den Kommunalwahlkampf gut gerüstet“, blickte er auf eine weitere Herausforderung dieses Jahres.

Bei der Vorstandswahl wurden Jörg Thom und Edeteilen Grambart in ihren Ämtern bestätigt. Christel Ahlers und Renate Brand stellten sich nicht noch einmal zur Wahl. Für sie wurden Karin Rohé aus Bad Zwischenahn und Eckart Roese aus Rastede gewählt. Dieter Herde wurde in seinem Amt als Kassenwart bestätigt.

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Anlässlich des fünften Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima und 30 Jahre nach Tschernobyl berichtete Peter Meiwald in einem Kurz-Referat, dass derzeit im Bezug auf den Ausstieg aus der Atomkraft der Diskussionsschwerpunkt auf der Finanzierung der Entsorgung liege. Es sei sehr schwierig, die Nachschusspflicht der Konzerne zu sichern, um den Bürgern nicht die vollen Kosten aufzuhalsen.

Ein weiteres großes Ärgernis sei der Weiterbetrieb der Atomfabriken zum Beispiel in Lingen und Gronau, so Meiwald. Es sei nicht in Ordnung, wenn Deutschland Material für Atomkraftwerke ins Ausland liefere, nachdem hierzulande ein Atomausstieg beschlossen wurde. Auch andernorts müsse der Atomkraftausstieg endlich aktiv vorangetrieben werden.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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