Hengstforde Die Verständigung ist nicht einfach und erfolgt über Deutsch, Englisch oder mit Händen und Füßen. Doch eines wird schnell klar: Gezim Cokaj (31) und Alfred Malay (36) sind froh, dass sie in Deutschland einer Arbeit nachgehen können und dafür etwas Lohn bekommen. Die beiden Albaner gehören neben einem weiteren Landsmann in dieser Saison zum Team von Gerwin Brinkmann, dem Betriebsleiter des Hengstforder Freibads. „Wir freuen uns über die Unterstützung der drei, alle leisten gute Arbeit“, sagt Brinkmann. Die Albaner gehören zu den derzeit 125 Asylbewerbern in der Gemeinde.

„Die gesetzlichen Möglichkeiten erlauben es, dass wir Asylbewerber für gemeinnützige Arbeiten einsetzen“, erläuert Meike de Freese, Leiterin des Fachbereichs Arbeit und Soziales bei der Gemeinde Apen. Staatliche Einrichtungen, Gemeinden oder gemeinnützige Organisationen wie Vereine könnten Flüchtlinge beschäftigen, wenn die Arbeiten, die sie erledigen sollen, sonst nicht, nicht in dem erforderlichem Maße oder im notwendigen Zeitraum erledigt werden könnten. Man habe die drei Albaner auf die Tätigkeit im Hengstforder Freibad angesprochen und sie hätten sofort eingewilligt.

Seit dem zeitigen Frühjahr bis zum Ende der Freibadsaison im Spätsommer sind die drei Asylbewerber in Hengstforde tätig. Vor allem Reinigungs- und Pflegearbeiten wie (z.B. das Säubern der Becken oder das Reinigen der Filter) gehören zu ihren Aufgaben.

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Doch nicht nur im Bad leisten Asylbewerber gemeinnützige Dienste. Auf dem Bauhof der Gemeinde Apen sind ein Syrer und zwei Afghanen im Einsatz.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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