Ammerland Alles neu macht der November: Am 2. tritt der neue Kreistag zu seiner konstituierenden Sitzung an. Am Donnerstag standen bei der letzten Sitzung des alten Kreistags hingegen die Zeichen auf Abschied. 21 von 46 Abgeordneten müssen ihren Platz räumen – die einen freiwillig, die anderen bekamen bei der Wahl am 9. September nicht genug Stimmen.

Besonders lang war Wolfgang Mickelat (SPD) im Kreistag Mitglied (37 Jahre) und wird auch dem neuen Gremium angehören. Nicht mehr dabei sein wird nach 30 Jahren dagegen Heino Hinrichs (SPD). Nach 25 Jahren scheiden aus: Detlef Dierks (SPD), Dieter Güttler (SPD), Friedrich Haubold (Grüne), Gerd Langhorst (Grüne), Hermann Rust (UWG), Hans-Dieter Schneider (SPD) und Hermann Tammen (SPD). Sie wurden von Landrat Jörg Bensberg geehrt.

Wenn in knapp zwei Wochen der neue Kreistag erstmals zusammentrifft, wird es nicht nur in einigen Fraktionen einen (teilweisen) Generationenwechsel geben, es sind auch zwei Parteien mehr dabei. Die AfD schaffte mit drei Abgeordneten erstmals den Sprung in den Kreistag. Die Linken sind mit einem Politiker vertreten. Während die FDP ihre drei Sitze halten konnte und die UWG um einen auf vier zulegte, mussten alle anderen Parteien Federn lassen. Die CDU verlor ein Mandat, ist mit 16 Abgeordneten aber weiter stärkste Kraft. Die SPD fiel von 15 auf 13 Kreistagsmitglieder und die Grünen (sechs Sitze) müssen in der neuen Legislaturperiode mit einem Abgeordneten weniger auskommen.

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Zum alten wie zum neuen Kreistag gehört zudem durch sein Amt Landrat Jörg Bensberg (parteilos) als 47. Mitglied.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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