Eine lebendige Demokratie lebt von unterschiedlichen Auffassungen. Da ist es bei zwei Koalitionspartnern schon schwer, Kompromisse zu finden – bei dreien ist das ein kaum zu leistender Kraftakt.

Beschlüsse nach außen hin zu rechtfertigen, die man selbst nicht mittragen kann und will, das war auf Dauer für die UWG keine Perspektive. Deshalb hat sie die Super-Groko in Apen verlassen. Das ist gut und richtig, will man – wie die UWG – Sachpolitik für Mitglieder und Bürger leisten.

In der Opposition kann die starke UWG, die nur einen Ratssitz weniger hat als die SPD, ihr Profil schärfen und kritisch die Politik der Mehrheitsgruppe SPD/CDU begleiten. Das ist die zentrale Aufgabe einer Opposition, die die Mini-Gruppe Grüne/Linke mit drei Ratsmitgliedern bislang kaum leistete. Die Politik in Apen wird jetzt vielseitiger, spannender und lebendiger. Freuen wir uns darauf.


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