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Edewecht Eigentlich hatte der Aktivkreis Handel & Handwerk Edewecht um einen Zuschuss gebeten, seine in die Jahre gekommenen Begrüßungsschilder an den Ortseingängen erneuern zu können. Daraus entstand in den politischen Gremien eine breite Diskussion, wie in Edewecht für Veranstaltungen geworben werden könne.

„Die neuen Ortseingangsschilder sollten nicht nur ein einheitliches Erscheinungsbild haben“, sagt Yvonne Janssen von der Edewechter Wirtschaftsförderung, sondern auf ihnen sollten Veranstaltungen wie verkaufsoffene Sonntage, Firmenjubiläen mit Tagen der offnen Tür, aber auch Tierschauen, Schützenfeste, Freiluftfeten und ähnliches aus dem Gemeindegebiet angekündigt werden. Neben neuen großen Veranstaltungsschildern an den Ortseingängen sollten kleinere im Ort Edewecht aufgestellt werden. Ein gemeindeweites Konzept bei der Veranstaltungswerbung hatte die Politik befürwortet. Daraus wird jedoch (vorerst) nichts. Denn es kam Kritik von Vereinen, insbesondere von den Schützenvereinen, so Janssen.

Von Hinweisen auf Veranstaltungen wie z.B. das Schützenfest Jeddeloh I an den Ortseingängen Edewechts hält Arne Rohlfs, Sportleiter Schützenverein Jeddeloh I und Pressewart beim Ammerländer Schützenbund, nichts. Weil es in der Gemeinde keine wilde Plakatieraktionen gäbe, könne er nicht nachvollziehen, dass eine einheitliche Reglung diskutiert werde. Seit Jahren würden Vereine sich selbst um die Plakatierung kümmern und hätten dafür Plakatwände bzw. Werbebanner angeschafft. „Als wir früher noch für unsere Disco am Freitagabend unseres Schützenfestes plakatiert haben, wurden die Plakate gleich am Samstagabend wieder abgenommen“, sagt Rohlfs. Ganz anders stelle es sich nach seinen Erfahrungen vor Wahlen da, wo nach dem Wahltag Konterfeis von Politikern manchmal wochenlang hingen. Vor Wahlen sei die Plakatierung sehr stark, so Rohlfs.

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Probleme gäbe es nach Einschätzung von Arne Rohlfs auch, wenn an einem Wochenende zwei Veranstaltungen in der Gemeinde Edewecht stattfinden würden und jeder Veranstalter im Edewechter Ortszentrum gern mit einem Banner werben wolle. Würde dann derjenige bevorzugt, der sich als erstes melde oder derjenige, der für seine Veranstaltung den größeren Einzugskreis habe, fragt Rohlfs. Die bisherige Regelung halte er für sinnvoll.

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Und wie darf geworben werden? Schriftlich (per Mail) müssen Veranstaltungen bei der Gemeindeverwaltung angezeigt werden, sagt Sven Temmen vom Edewechter Ordnungsamt. Kosten würden nicht erhoben. Werben dürften jedoch nur Organisationen aus der Gemeinde Edewecht bzw. auswärtige Großveranstalter (z.B.) für Rhodo oder Kramermarkt. Reglementiert seien die Standorte. Plakate dürften auch an Straßenlaternen aufgehangen werden, aber nur an den grauen, die grünen Laternen seien tabu. Großwandplakate dürften bislang auf gemeindeeigenen Flächen nur im Eckbereich Oldenburger Straße/Holljestraße, in eine Linkskurve am Ortseingang Edewechts aus Richtung Bad Zwischenahn und am Ortseingang Edewechts aus Richtung Süddorf in Höhe des Kleinbahnwanderweges. Plakatiert werden dürfe, so Temmen, zehn Tage vor der Veranstaltung. Zwei Tage nach der Veranstaltung müssten sie wieder entfernt sein.

Der Aktivkreis soll nun Zuschüsse bekommen, so dass er neue Begrüßungsschilder an den Ortseingängen installieren lassen kann.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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