Edewecht In der nächsten Bauausschusssitzung am 2. März möchte die Partei „Die Linke“ in Edewecht das Thema sozialer Wohnungsbau erneut thematisieren. Hierzu richtet Ratsherr Michael Krause eine Anfrage an den Bauausschuss.

So sieht dieser einen dringenden Bedarf an Sozialbauwohnungen. Die Edewechter Politik habe es versäumt, für ca. 30 Prozent der Edewechter Bürger, die sozial schwach gestellt sind, bezahlbare Wohnungen zu schaffen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nach Meinung des Ratsherrn verfüge die Gemeinde Edewecht über eigene Grundstücke mit zum Teil verwahrlosten und von Kakerlaken befallenen Objekten, die nach Sanierung dem sozialen Wohnungsbau zugeführt werden könnten. Krause favorisiert in diesem Zusammenhang das sogenannte Wiener Modell, nach dem in Wien Sozialbauwohnungen zum Mietpreis von 5,80 Euro pro Quadratmeter angeboten werden.

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Der Bund, so Krause weiter, hatte für den sozialen Wohnungsbau insgesamt zehn Milliarden Euro ausgelobt, diese Summe habe bis Dezember 2018 abgerufen bzw. beantragt werden müssen. Demnach hätten der Gemeinde Edewecht ca. 2,9 Millionen Euro zugestanden. Konkret, rechnet Krause vor, wären das für 250 Sozialwohnungen je ca. 11 225 Euro Fördermittel, zuzüglich eventueller Mittel vom Landkreis und vom Land Niedersachsen. Insgesamt ergibt sich für Michael Krause der Eindruck, dass Menschen in Armut in Edewecht nicht erwünscht sind.

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