Edewecht In einem Antrag hatte sich Ratsherr Michael Krause (Linke) an den Bauausschuss gewandt. Darin beantragte er die Bereitstellung von gemeindeeigenen Grundstücken zum Kleingärtnern und die Umwandlung der Anlage „Am Stadion“. Allerdings fand der Vorschlag keine konkrete Zustimmung.

„Bei der Umgestaltung des alten Edewechter Stadions wollen wir gerne eine öffentliche Grünanlage mit Spielplatz, aber auf keinen Fall eine private Grünanlage mit Kleingärten“, machte Thomas Apitzsch (UWG) deutlich. Es sei weiterhin unklar, ob es überhaupt Bedarf gebe. Zudem sehe er im gemeindeeigenen Gebiet keine geeigneten Grundstück.

Das sah auch Rolf Kaptein (FDP) so: „Bei der Fläche am Stadion werden wir keine Kleingartenanlage aufbauen.“ Gewünscht sei stattdessen ein Bürgerpark für alle Edewechter. „Der muss sich selbst finanzieren können durch den Verkauf von Bauplätzen“, so Kaptein. Allerdings würde die FDP eine Kleingartenanlage an anderer Stelle unterstützen, wenn genügend Interessenten gefunden werden.

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Von einer wenn überhaupt nur geringen Nachfrage geht Christian Eiskamp (CDU) aus: „Ohne einen Verein geht es nicht. Wir wollen als Gemeinde dafür nicht in Vorleistung gehen“, sagte er.  Grundsätzlich seien Kleingärten auch in Edewecht möglich, meinte Jörg Brunßen (CDU). Aber: „Die Reihenfolge ist falsch. Erst muss ein Verein gegründet werden, der die Interessen von Kleingärtnern vertritt.“

Das bestätigte Rolf Torkel, Allgemeiner Vertreter von Bürgermeisterin Petra Lausch: „Es kann nicht Aufgabe der Verwaltung sein, einen Kleingarten zu verwalten.“ Aus diesem Grund wurde im Bauausschuss die einstimmige Empfehlung verfasst, zunächst einen Verein zu gründen. 

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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