Rastede Die Sawo Tagespflege an der Südender Straße in Rastede ist am Mittwoch offiziell eingeweiht worden. Am Freitag, 1. Juli, wird die Einrichtung dann auch den Betrieb aufnehmen. 16 Tagespflegeplätze stehen in dem Neubau zwischen Sozialstation und Kinderkrippe zur Verfügung.

„Tagespflegeeinrichtungen sind eine große Unterstützung für pflegende Angehörige und lassen deren Belastung deutlich erträglicher werden“, betonte Geschäftsführer Olaf Loose. Er begrüßte zahlreiche Gäste zu der Feierstunde, darunter Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglieder.

Die Sawo Tagespflege GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Sozialstation Ammerland-Wesermarsch. Deren Gesellschafter sind die Stadt Nordenham sowie die Gemeinden Butjadingen, Stadtland und Rastede. Die GmbH wird in Kooperation mit dem Awo-Bezirksverband Weser-Ems betrieben.

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Auf diese „besondere Konstruktion“ wies Nordenhams Bürgermeister Carsten Seyfarth in seinem Grußwort hin. Dass sich die Sozialstation die Awo als strategischen Partner gesucht habe, sei der richtige Weg, um die Grundversorgung im ländlichen Raum sicherzustellen. Er berichtete, dass vor dreieinhalb Jahren in Nordenham bereits eine Tagespflege etabliert wurde. Schon damals sei man sich einig gewesen, eine solche Einrichtung auch in Rastede aufzubauen.

Dr. Harald Groth, Bezirksvorsitzender der Awo, sah in der Tagespflege eine „ideale Ergänzung“ des bestehenden Betreuungsangebotes in Rastede. Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen berichtete, dass rund ein Viertel der Bewohner in der Gemeinde älter als 60 Jahre seien. Ziel müsse es sein, ihnen so lange es geht, dass Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen. Dazu gehöre aber auch, dass die betreuenden Angehörigen Zeit für sich haben und Entlastung in ihrem anstrengenden Tagesablauf bekommen, sagte von Essen.

Der Bürgermeister erinnerte auch an den nicht unumstrittenen Standort der Tagespflege. Für den Bau der Einrichtung musste die benachbarte Kinderkrippe auf einen Teil ihres Spielplatzes verzichten. Eltern und Betreuer hatten kritisiert, dass sie nicht in die Entscheidung einbezogen worden waren.

„Ich glaube, dass wir heute alle gemeinsam feststellen können, dass sich die Tagespflege sehr harmonisch in die vorhandene Gebäudestruktur einfügt und ein gutes Miteinander von Jung und Alt ermöglicht“, sagte von Essen.


     www.sawo-tagespflege.de 
Frank Jacob Rastede/Wiefelstede / Redaktion Rastede
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