Westerstede Seit Mittwoch steht an der Spitze des Bundeswehrkrankenhauses Westerstede eine Frau. In einer Feierstunde übergab der Kommandeur Gesundheitseinrichtungen des Kommandos Sanitätsdienst der Bundeswehr, Generalstabsarzt, Dr. Michael Tempel, die Leitung an Oberstarzt i.G. Dr. Nicole Schilling. Gleichzeitig entband er den bisherigen Chef, Flottenarzt Dr. Knut Reuter, von seinen Aufgaben. Er hatte im Dezember bereits parallel die Leitung des Bundeswehrkrankenhauses in Berlin übernommen.

„Ich hatte eine bereichernde und gute Zeit hier“, zog er Bilanz der vergangenen zwei Jahre und bedankte sich bei seinen Weggefährten für die Unterstützung. Es sei trotz angespannter Personallage gelungen, gemeinsam das Haus weiterzuentwickeln und Standards zu setzen. Zudem habe man die „arrangierte Ehe“ mit der Ammerland-Klinik weiter harmonisieren können. Im jüngsten Bericht des Wehrbeauftragten der Bundeswehr sei der Klinikverbund als „Vorzeigeobjekt einer zivil-militärischen Zusammenarbeit“ genannt worden, berichtete Reuter weiter.

Generalstabsarzt Dr. Tempel ging in seiner Rede auf die veränderten Aufgaben der Bundeswehrkrankenhäuser ein. „Heute sind wir eine Armee im Einsatz und das weltweit.“ Um die dafür notwendige medizinische Erfahrung zu sammeln, sei die Versorgung von zivilen Patienten unverzichtbar. Daher gelte die Kooperation zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus in Westerstede und der Ammerland-Klinik als „Erfolgsmodell“, der Klinikverbund sei eine anerkannte Größe.

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Tempel ließ den Lebenslauf des scheidenden Westersteder Chefarztes noch einmal Revue passieren und lobte unter anderem dessen stetigen Willen zur Fort- und Weiterbildung.

Viel Lob hatte er auch für dessen Nachfolgerin parat. Die 40-Jährige, die demnächst ihr zweites Kind erwartet, habe in ihrer Bundeswehrlaufbahn vielfältige Aufgaben hervorragend gemeistert, darunter auch Auslandseinsätze. Zuletzt leitete sie das Sekretariat Attraktivität im Bundesministerium für Verteidigung in Berlin.

Anerkennende Worte fand Landrat Jörg Bensberg für Reuters Arbeit als Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses. „Sie haben die Kooperation gefestigt und weiterentwickelt.“ Seiner Nachfolgerin stellte er ein attraktives Wirkungsfeld in Aussicht.

Als letzten formellen Akt entband als Standortältester, Oberst Bernd Otto Iben, Kommandeur des Landeskommandos Niedersachsen, Dr. Reuter von seinen Pflichten und hieß die neue Chefärztin willkommen.


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Kerstin Schumann Redakteurin / Redaktion Westerstede
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