Bad Zwischenahn Anfang 2018 sollen die beiden Brücken über die Speckener Bäke im Kurpark ersetzt werden. Zwei sollen es werden, und sie sollen den alten Brücken so ähnlich wie möglich sein. Darauf einigten sich am Dienstagabend die Politiker im Straßen- und Verkehrsausschuss und im Verwaltungsausschuss. Arne Keil (Grüne), Jan Hullmann (Zwischenahner) Edgar Autenrieb (Linke) und Michael Cordes schlossen sich in ihrer Argumentation Henning Dierks (SPD) an. Die Brücken seien prägend für das Bild des Kurparks, sie sollten weiterhin zum bestehenden Fähranleger und zum Steg passen, der vor dem Alten Kurhaus auf den See hinausführt, so die einhellige Meinung. Auch die Nähe zum Freilichtmuseum wurde als Grund angeführt, ein möglichst traditionelles Erscheinungsbild zu wählen. Deshalb sollen die Geländer der Brücke weiß sein und wie die jetzigen Brücken zwischen Geländer und Bodenbelag einen Querbalken haben. Einzig die CDU wollte der Anregung der Verwaltung und von Park-Planer Hans-Joachim Adam folgen.

Die hatten vorgeschlagen, die Brücken ähnlich der neuen Aussichtsplattformen mit filigraneren Geländern aus Edelstahl zu versehen. So könne der Park das geplante einheitliche Erscheinungsbild gewinnen, so die Argumentation der Verwaltung. Das unterstützte die CDU. Wenn man einen Fachplaner engagiere, solle man ihm auch folgen, argumentierte Stefan Pfeiffer. Ob das dazu führen solle, dass bald auch der Fähranleger und die Stege ihr traditionelles Erscheinungsbild verlieren sollen, entgegnete Dierks. Und auch die anderen Fraktionen wiesen darauf hin, dass bei der ursprünglichen Planung für den Kurpark noch gar nicht vorgesehen war, die Brücken zu erneuern.

Einige Änderungen wird es bei den neuen Brücken aber dennoch geben. Aufgrund aktueller Sicherheitsvorschriften dürfen Kinder die Geländer weder überklettern noch zwischen ihnen hindurchfallen können. Senkrechte Stäbe mit geringem Abstand sollen das verhindern.

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Um einen Zuschuss vom Amt für regionale Landesentwicklung zu erhalten, müssen die neuen Brücken funktionell verbessert werden. Diese Verbesserung soll die Barrierefreiheit sein – die Brücken werden deshalb flach.

Das, so erläuterte Karl-Heinz Bischoff, Leiter des Tiefbau- und Grünflächenamtes, verhindere auch nicht die Pläne des Heimatvereins, seinen Bootsschelf an der Bäke zu reaktivieren. Personen könnten wegen einer weiteren Brücke ohnehin nicht mit dem Boot über die Bäke transportiert werden. Der Platz unter der neuen Brücke werde aber ausreichen, um ein unbesetztes Boot darunter hindurch zu ziehen.

Kosten werden die beiden neuen Brücken rund 135 000 Euro, 63 Prozent davon erhofft sich die Gemeinde aus dem Förderprogramm – blieben 50 000 Euro an Kosten für die Gemeinde übrig.

Der ursprüngliche Plan der Verwaltung, statt zweier nur eine Brücke zu bauen, wurde nicht weiter verfolgt.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Westerstede
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