Wiefelstede Die Gemeinde Wiefelstede wird dem DRK keinen Zuschuss für den geplanten Neubau der DRK-Bereitschaft Wiefelstede-Nethen an der Kortebrügger Straße in Wiefelstede gewähren. Den hatte der DRK-Kreisverband beantragt – in Höhe von 25 000 Euro. Der Wiefelsteder Finanzausschuss empfahl gegen die Stimmen von SPD und Grünen, keinen Zuschuss bereitzustellen.

Die DRK-Bereitschaft Wiefelstede-Nethen, die derzeit noch in Nethen im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht ist, will – wie berichtet – in die Gemeinde Wiefelstede umsiedeln. Der Kreisverband hat dafür bereits ein Grundstück an der Kortebrügger Straße in Wiefelstede erworben und will im kommenden Jahr mit den Bauarbeiten beginnen. Geschätzte Kosten: rund 560 000 Euro.

Wie die Verwaltung dargelegt hatte, haben auch andere Kommunen wie Westerstede und Rastede bislang keine Zuschüsse für Bauvorhaben des DRK gewährt. Bürgermeister Jörg Pieper machte deutlich, dass das DRK nicht mit den Feuerwehren zu vergleichen sei, die von der Gemeinde unterhalten würden. „Brandschutz ist eine Pflichtaufgabe der Kommunen“, machte er deutlich, dass der von Jens-Gert Müller-Saathoff (Grüne) angesprochene Vergleich hinke. Das DRK trage sich überall im Ammerland selbst, sagte Pieper, der gleichwohl betonte: „Die Gemeinde freut sich auf das DRK.“ Bislang gibt es nämlich keine DRK-Bereitschaft in der Gemeinde Wiefelstede. Die Gemeinde habe das DRK zudem bei der Suche nach dem geeigneten Grundstück unterstützt, ergänzte der Bürgermeister.

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Hans-Dieter Schneider (SPD) machte deutlich, das DRK und Rettungsdienst zwei verschiedene Dinge seien. Die DRK-Bereitschaft werde keine Rettungsstation sein. Dennoch würde die SPD 10 000 Euro als Zuschuss gewähren. Befürchtet wurde dennoch mehrheitlich, dass im Falle einer Zuschussgewährung auch andere Organisationen wie DLRG und ähnliche Zuschüsse einfordern könnten.

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