Apen Sie kommen aus Syrien und aus dem Irak, aus Afghanistan, aus Albanien und dem afrikanischen Burundi: Derzeit leben 160 Flüchtlinge in der Gemeinde Apen.

Für 120 der Geflüchteten ist die Gemeinde Apen bereits ihre neue Heimat. Sie sind entweder als Asylbewerber anerkannt oder können aus den unterschiedlichsten Gründen nicht abgeschoben werden. Bei 40 Menschen, die Asyl beantragt haben, ist noch nicht entschieden, ob sie bleiben können.

Nicht alle Flüchtlinge, die in die Gemeinde gekommen sind, bleiben auch. Einige Familien sind in größere Städte gezogen, heißt es aus dem Aper Rathaus. 53 Personen aus sicheren Herkunftsstaaten sind inzwischen in ihre Hiematländer zurückgekehrt. Das seien vor allem Menschen aus den Balkanstaaten, aus Apen waren es vor allem Flüchtlinge aus Albanien, erläutert Meike de Freese vom Fachbereich Arbeit und Soziales bei der Gemeinde Apen.

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Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge gibt es in der Gemeinde Apen nicht. „Wir bringen die Flüchtlinge dezentral unter“, so Meike de Freese. Einige Flüchtlinge lebten in Mehrfamilienhäuser der Ammerländer Wohnungsbau, anderen in gemeindeeigenen Wohnungen, zum Beispiel ehemalige Dienstwohnungen oder auch in Wohnungen, die auf dem privaten Wohnungsmarkt angemietet worden seien. „Viele Flüchtlinge haben ihre Wohnungen selbst gemietet.“

Die Integration der Flüchtlinge durch Sprachkurse, aber auch durch Praktika in Firmen hat Priorität. Betreut werden die Flüchtlinge zum einen über die Geschäftsstelle Apen der Diakonie Ammerland, die Flüchtlingssozialarbeit vom Asylantrag bis zur Integration durch (bestehende) Projekte leistet.

Darüber werden die Geflüchteten im Alltag von bis zu 30 Ehrenamtlichen betreut, die dem Helferkreis Asyl in Apen angehören.

Doris Grove-Mittwede Redakteurin / Redaktion Westerstede
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