Apen Große Zustimmung für die Bauprojekte in der Gemeinde Apen, aber auch Kritik an der Wartezeit in Augustfehn: Beim Treffen der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) der Gemeinde Apen stand die zukünftige Bauleitplanung zur Diskussion.

Gemeinde 5.0

Obwohl erst Anfang des kommenden Jahres mit Bautätigkeit gerechnet werden darf, ist das Wohngebiet Augustfehn-Hengstforde bereits jetzt ein fester Bestandteil des Zukunftsprojektes Gemeinde 5.0 des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes. Das Projekt widmet sich der Fragestellung „Wie sieht eine Gemeinde im ländlichen Raum und im Umland der Großstädte im Jahr 2050 aus?“

Die Bedeutung des Bauprojekts Augustfehn-Hengstforde wurde vom Fraktionsvorsitzenden der UWG, Bernd-Thomas Scheiwe, wie folgt hervorgehoben: „Im Rahmen dieses Projektes bringen sich neben dem Investor der NLG weitere Projektpartner ein, um gemeinsam das ‚Baugebiet der Zukunft‘ zu gestalten. Die EWE engagiert sich im Bereich Energie und die AOK möchte zur Gesundheitsprävention beitragen, indem die öffentlichen Grünflächen bewegungsorientiert gestaltet werden sollen.“

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Außerdem sagt der Fraktionsvorsitzende: „Weitere Projektpartner wie der Sparkassenverband und die Deutsche Post stehen mit eigenen Ideen in den Startlöchern. Es werden nachhaltige Strategien für viele Lebensbereiche verfolgt.“

Wenngleich dieser Ansatz in den Reihen der UWG befürwortet wurde, wurde gleichermaßen Kritik laut, dass sich der mögliche Baustart trotz großer Nachfrage an Bauplätzen immer weiter nach hinten verschiebe. „Wir hätten die Grundstückspreise schon gerne bis Ende 2019 erfahren, aber es wird sicherlich bald bekanntgegeben“, berichtet UWG-Ratsherr Christian Martens. Des Weiteren wiesen in diesem Zusammenhang die Ratsfrauen Nadja Conring und Antje Meyer darauf hin, dass es für die Gemeindeentwicklung wichtig sei, gerade jungen Familien mit Bereitstellen entsprechender Bauplätze auch in den Bauerschaften eine Perspektive zu bieten. Hierfür habe die Gemeinde Apen auch in Tange, Godensholt und Augustfehn II weitere Bauplätze ausgewiesen.

Dass gerade der Ort Apen einen natürlich lebenswerten Charakter habe, werde vor allem dadurch deutlich, dass die neu geschaffenen Baugebiete an der Straße „Zur Koppel“ und „Hornskamp“ sehr schnell abverkauft wurden, so die Meinung der Ratsfrauen.

Gebiete anbinden

Für die Flächen an der Kleinen Mühlenstraße südlich der Großen Norderbäke wird ein Bebauungsplan aufgestellt. Dort werden in einem ersten Schritt 22 Bauplätze in idyllischer Lage zur Verfügung stehen. Dieses Gebiet sei perspektivisch erweiterbar. „Für uns ist wichtig, dass das Baugebiet auch infrastrukturell gut angebunden ist. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollten dann die Straße und Nebenanlage der Kleinen Mühlenstraße saniert werden“, sagt Christian Martens.

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Michael Diederich Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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