Rückkehr nach Rastede: Der frühere NWZ -Redakteur Wolfgang Müller kommt auch im „Unruhestand“ noch gerne in den Residenzort, aus dem er 13 Jahre lang für die NWZ  berichtete. Bei der Feierstunde zum 30-jährigen Bestehen der Arbeitsloseninitiative Rastede (NWZ berichtete) moderierte Müller eine Talkrunde mit Manuela Lilie (Kassenwartin des Vereins AlRa) und Hans Schaffland, der schilderte, wie ihm der Verein helfen konnte nachdem er seine Arbeit verloren hatte.

Was bringt die Teestube? Wie kann man die Schwellenangst überwinden? Mit welchen Problemen kommen die Menschen zur AlRa? Viele Fragen stellte Müller den beiden und konnte dem Publikum so interessante Einblicke in die Arbeit des Vereins bieten.

Müller ist in Varel Mitglied des ev.-luth. Kirchenvorstandes und kümmert sich unter anderem um den vierteljährlich erscheinenden Gemeindebrief. Außerdem ist er Gästeführer bei WE-Druck in Etzhorn.

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Exkursion in den Eichenbruch: Zu einer Entdeckungstour hat der Hegering Rastede-Nord den Rudi-Rotbein-Club des Naturschutzbundes Rastede eingeladen. Ulf und Günther Wemken begrüßten zehn Jungen im Alter zwischen acht und elf Jahre, die von Eike Fiebrig-Kroll und Silke Lorenz begleitet wurden.

Ziel war eine der alten Dachsburgen. Günther Wemken erklärte den Kindern die Lebensgewohnheiten von Dachs und Fuchs und zeigte den großen Komplex einer Bauanlage, die schon seit Jahrzehnten besteht. Als den Teilnehmern erzählt wurde, dass in einem solchen Bau gleichzeitig Dachs, Fuchs, Kaninchen, Schellente und Brandgans leben können, wollten einige Kinder dies nicht glauben. Dachs und Fuchs halten am Bau einen „Burgfrieden“ und jagen nicht in unmittelbarer Nähe ihres Baus.

Den Jungen wurde anhand von mitgebrachten Schädeln der unterschiedliche Gebiss-Aufbau bei Nagern, Pflanzen- und Fleischfressern gezeigt. Auch konnten die unterschiedlichsten Felle des heimischen Raubwildes begutachtet werden.

Die Kinder hörten auch einiges zu Neozoen – Tierarten, die absichtlich oder unabsichtlich durch den Menschen in andere Gebiete gebracht worden sind und sich dort fest etabliert haben. Im Ammerland handelt es sich hierbei um den Waschbären, den Marderhund, den Nutria und die Nilgans. Alle zugewanderten Arten schaffen sich hier ihre Nische und verdrängen oder gefährden andere einheimische Arten. Zum Abschluss kletterten alle Kinder auf eine Jagdkanzel, um die komplexe Bauanlage einmal von oben begutachten zu können.

Der Herbstausflug des Vereins für Hauswirtschaft führte mehr als 40 Mitglieder in die Region des Steinhuder Meeres. Wie Vorsitzende Friedegund Reiners aus Ipwege berichtet, erwartete die Teilnehmer nach einem Bummel über die Promenade in Steinhude und einer kleinen Stärkung die mittelalterlich aussehende Klosteranlage Loccum, die kürzlich ihre 850-Jahr-Feier begehen konnte.

Gegründet wurde das Kloster Loccum im Jahre 1163. Heute werden im Kloster Loccum Theologen auf ihre praktische Tätigkeit im Pfarramt vorbereitet. Auch kirchliche und weltliche Gruppen können dort Tagungen abhalten.

Der 320 Kilometer lange Pilgerweg zwischen Volkenroda und Loccum wurde neu eröffnet, so dass Pilger dort stets ein Quartier finden. Tägliche Gebete zur Besinnung und kulturelle Veranstaltungen runden das Angebot des Klosters ab. Für die Besucher vom Verein für Hauswirtschaft klang der Tag im Himmelszelt mit „Priors Apfelkuchen“ aus – „dem größten Stück Kuchen, das wir jemals serviert bekamen“, so Reiners.

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