Pferdesport
Zwischenahnerinnen verteidigen Titel

Die Turniergemeinschaft hatte extra für den Auftritt in Oldenburg eine neue Kür einstudiert. Die jungen Ponyreiterinnen zeigten vor großer Kulisse keine Nerven.

Bild: Martin Remmers
Haltung bewahrt: Die Reiterinnen der TG Bad Zwischenahn siegten bei der Mannschaftsdressur.Bild: Martin Remmers
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Bad Zwischenahn /Oldenburg Besser als geplant lief die Mannschaftskür für die Dressurreiterinnen aus dem Ammerland beim Agravis-Cup. Im Vorfeld hatte Mannschaftsführerin Jantje Gerdes-Fürup noch von Schleifen für die TG Bad Zwischenahn und die Ponymannschaft des Kreisreiterverbandes Ammerland geträumt. Am Ende standen beide Teams ganz oben auf dem Siegertreppchen. Platz drei ging an den Reitverein Visbek.

Vor der großen Kulisse in der EWE-Arena in Oldenburg zeigten die Ammerländer keine Spur von Lampenfieber. „Alles hat bestens geklappt, alle Pferde und Ponys waren gut drauf. Es lief wirklich besser, als wir es uns erhofft hatten“, freute sich Gerdes-Fürup nachdem das Endergebnis verkündet wurde. Mit der Wertnote von 17.6 feierten Heike Grätz, Antje Pannemann, Rieke Kahlen und Nele Osmers mit der Turniergemeinschaft ihre Titelverteidigung. Nur 0,1 Wertungspunkte dahinter reihten sich Lea-Marie Grätz, Tomke Kahlen, Natalie Stäuber und Elisa Braune auf ihren Ponys ein und verdienten sich ein Sonderlob: „Da hatte ich im Vorfeld ein bisschen Bedenken. Die Mädels und die Ponys haben aber vor der großen Kulisse keine Nerven gezeigt.“

Dass die Ammerländer extra für den Auftritt in Oldenburg eine neue Kür einstudiert hatten, machte sich bezahlt. Im starken Teilnehmerfeld – im vergangenen Jahr reichten der TG noch 16.8 Wertungspunkte für den Sieg – ging es eng zu. „Die Konkurrenz war in diesem Jahr noch einmal stärker. Das sieht man schon daran, dass zwischen dem Sieger und dem Team auf Platz vier nur 0.3 Punkte Unterschied lagen“, berichtete die Bad Zwischenahner Mannschaftsführerin.

Nun haben sich die Dressurreiterinnen und ihre Pferde nach der langen Turniersaison erst einmal eine Pause verdient. Auch wenn am Donnerstagabend noch bis spät in die Nacht gefeiert wurde, soll damit noch nicht Schluss sein. „Die richtige Siegerfeier steht aber noch an“, versprach Gerdes-Fürup mit einem Lachen.

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