Bad Zwischenahn Seit dem vergangenen Jahr existiert die Segelbundesliga. 18 Vereine treten dabei in der ersten und 18 in der zweiten Liga an. Gesegelt wird nicht mit eigenen Booten, sondern – aus Gründen der Chancengleichheit – mit von der Bundesliga gestellten Booten des Typs J 70 und J 80.

Jetzt fand auf der Flensburger Förde in Glücksburg die Relegation zur Segelbundesliga statt. Die Beteiligung aus ganz Deutschland war überwältigend: 63 Vereine aus der Bundesrepublik hatten gemeldet. Als einziger Verein aus Niedersachsen hatte sich auch der Zwischenahner Segelklub (ZSK) relativ kurzfristig für eine Teilnahme entschieden und ein vierköpfiges Team, bestehend aus Jan Kramer (Steuermann), Axel Oetken, Jürgen Dethlefs und Harald Schmeink, benannt.

Die Organisatoren hatten ein Mammutprogramm zu bewältigen. Es wurden 86 Wettfahrten innerhalb von drei Tagen absolviert. 50 Helfer und 20 motorisierte Schlauchboote waren im Einsatz, um nach jeder Wettfahrt einen fliegenden Wechsel der Crews auf dem Wasser zu ermöglichen. Nach weiteren drei Minuten wurde jeweils das nächste Rennen gestartet.

Die Flensburger Förde zeigte sich dabei nicht von ihrer besten Seite. Es war kalt, nass und grau. Nachdem zunächst bei Starkwind (bis zu 7 Windstärken) gesegelt wurde, herrschten danach Nieselregen und dann Regen und Mittelwind.

Das Team vom ZSK hielt sich durchaus gut und erreichte am Ende einen ordentlichen 37. Platz von insgesamt 61 Teilnehmern. Doch für eine Qualifikation reichte das nicht. „Es ist natürlich schade, dass wir es nicht geschafft haben“, so Steuermann Jan Kramer, „dennoch sind wir zufrieden über unser Ergebnis in dem hochklassigen Feld.“ Joachim Helmich, Projektleiter der Deutschen Segelbundesliga sagte: „Einen besseren Ort und eine perfektere Organisation hätten sich alle Beteiligten an Land und auf dem Wasser nicht wünschen können.“

Sieger der Relegationsregatten wurde der Kieler Yachtclub, gefolgt vom Bodensee-Yacht-Club Überlingen, der Seglervereinigung Itzehoe, der Segelkameradschaft „Wappen von Bremen“ und dem Düsseldorfer Yachtclub. Diese fünf Vereine steigen direkt in die 1. Bundesliga auf, weitere 18 Vereine steigen in die 2. Bundesliga ein.

Auch wenn der Zwischenahner Segelclub es in diesem Jahr nicht in die Bundesliga geschafft hat, wird er voraussichtlich im nächsten Jahr einen neuen Anlauf unternehmen meinte der Teammanager der ZSK-Crew, Jens Glaser.


  www.segelbundesliga.de 
Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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