Godensholt Große Anzeigetafeln, eine weitläufige Anlage und zahlreiche Schützen: Auf Fotos zeigt Wiebke Wittpahl Eindrücke von der Deutschen Meisterschaft im Sportschießen in München. Die 16-jährige Schützin ist vergangenes Jahr dort gewesen – nun darf sie wieder antreten. Gemeinsam mit der 19-jährigen Jara Hasselder hat sich Wiebke Wittpahl für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

„Die Aufregung kommt erst kurz vorher“, sagt Jara Hasselder. „Da wird es am schlimmsten“, ergänzt Wiebke Wittpahl. Noch konzentrieren sie sich aufs Training beim Schützenverein (SV) Godensholt, denn bis zu dem Wettkampf, der vom 22. August bis zum 3. September stattfinden wird, bleibt nicht mehr viel Zeit.

Intensives Training

So standen die beiden mindestens einmal die Woche auf dem Schießstand – trotz Sommerpause. „Jetzt ist das Üben viel intensiver, weil der Trainer nur für einen persönlich da ist“, sagt Wiebke Wittpahl.

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Wenn sie Ende August in der Kategorie Kleinkaliber in der Altersgruppe Jugend antritt, wird auch der Trainer Klaus-Dieter Droste wieder dabei sein. Er begleitet die jungen Schützen seit 1989 zu den Meisterschaften.

Ein Ziel haben die beiden jungen Schützinnen auch schon vor Augen: „Mit dem eigenen Ergebnis zufrieden sein“, sagt Jara Hasselder. Die Godensholterin und Sportlerin des Jahres 2012 tritt in der Juniorengruppe ebenfalls mit dem Kleinkaliber an und will 560 Ringe von 600 treffen.

Dafür ist Konzentration nötig: Bei der Meisterschaft sind Tausende Schützen und zahlreiche Zuschauer. Da kann es schon laut werden. „Den Geräuschpegel schalte ich immer ab“, sagt Jara Hasselder. Das Ausblenden oder Ohrstöpsel – wie sie Wiebke Wittpahl verwendet – helfen bei der Konzentration. Und natürlich die Familie.

Familie unterstützt

Jara wird von ihrem Vater Dieter Hasselder begleitet, der selbst aktiver Schütze im SV Godensholt ist und seine Tochter zum Schießsport gebracht hat. Auch Wiebkes Eltern sind dabei. „Die unterstützen mich bei dem Sport“, sagt die 16-Jährige.

Sie ist gemeinsam mit Freunden zum SV Godensholt gekommen, vor sieben Jahren, als sie auf der Suche nach einem Sport war. Für sie ist „dabei sein erst mal alles“, wenn es um die Deutsche Meisterschaft geht. Ehrgeizig sind beide Schützinnen trotzdem: „Eine Medaille wäre schon richtig gut“, sagt Wiebke Wittpahl – und Jara Hasselder nickt zustimmend.

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