EDEWECHT Die 46-jährige Ammerländerin gehört zum zwölfköpfigen deutschen Aufgebot. Für die Titelkämpfe trainiert sie gezielt.

Von Erhard Drobinski

Dabei sein ist alles. Dieses olympisches Motto steht über einer Reise, die Elke Pünjer aus Edewecht nach Kopenhagen führen wird. In der dänischen Hauptstadt finden vom 21. bis zum 24. Juni die Europameisterschaften im Mah-Jongg statt, und die Ammerländerin wird daran teilnehmen. Für einen vorderen Platz oder eine Platzierung unter den ersten Drei wird es nicht langen, aber dennoch wird Elke Pünjer mit Ehrgeiz bei der Sache sein und möchte eine bessere Platzierung als bei der EM vor zwei Jahren in den Niederlanden erzielen. Damals landete sie im hinteren Mittelfeld.

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Die 46-jährige Edewechterin liebt das chinesische Gesellschaftsspiel. „Früher habe ich eine Mah-Jongg-Variation am Computer gespielt. Als ich dann in der Zeitung las, dass Mah-Jongg-Interessierte gesucht werden, habe ich mich sofort gemeldet.“ Zunächst einmal habe sie erfahren, dass die Spielsteine beim realen Mah-Jongg zwar die gleichen waren wie in der Computerversion, aber die Spielart war eine andere. Elke Pünjer musste das Spiel neu erlernen, was ihr aber mühelos gelang.

Die Begeisterung für das chinesische Gesellschaftsspiel war derart groß, dass die Edewechterin auch zu den Gründungsmitgliedern der Deutsche Mah-Jongg-Liga (DMJL) gehört. Diese entstad vor vier Jahren in Edewecht. In der vergangenen Spielsaison wurde Elke Pünjer Vizemeisterin der DMJL. Doch nicht nur in Edewecht bewies die 46-Jährige ihr Können: Bei der Deutschen Meisterschaft in Hamburg und anderen Ausscheidungsturnieren schnitt die Ammerländerin so gut ab, dass sie nun zum zwölfköpfigen deutschen Aufgebot für Kopenhagen gehört.

„Zweifelsohne ist die EM

der Höhepunkt dieser Saison“, berichtet sie und gesteht, dass sie für den Wettstreit gezielt trainiert. Zu den wöchentlichen Übungsabenden kämen zusätzliche Übungseinheiten an Wochenenden. „Taktiken für Mah-Jongg kann man nicht lernen, denn es gibt unzählige Varianten, die während eines Spiels entstehen können. Aber Kondition und Ausdauer kann man trainieren.“

Elke Pünjer, die zusammen mit der Edewechterin Stefanie Duhme nach Dänemark fährt, freut sich sehr auf Kopenhagen. Dort werde man nicht nur viele neue Mah-Jongg-Begeisterte kennen lernen, sondern könne sich von den anderen Spielern auch einiges abschauen.

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