Bad Zwischenahn Da war selbst Zwischenahns Kurdirektor Peter Schulze platt: Zum wahrscheinlich drittgrößten Schachturnier über vier bis fünf Tage hat sich der Nordwest-Cup nach Auskunft von Mitorganisator Jürgen Wempe mittlerweile entwickelt – und das europaweit. Mit mehr als 330 Teilnehmern rechnen die Veranstalter bei der mittlerweile 15. Auflage des Turniers, das von diesem Donnerstag, 24. Januar, bis einschließlich Sonntag, 27. Januar, in der Wandelhalle stattfinden wird.

Großmeister kommen

Unter den Teilnehmern werden in diesem Jahr zehn Großmeister sowie zahlreiche andere Titelträger (Internationale Meister, FIDE-Meister und Nationale Meister) aus insgesamt zehn Nationen (darunter Georgien, Ukraine und Dänemark) sein. „Die elfte Nation, ein Spanier, hat leider wieder abgesagt“, so Wempe. Steigende Flugpreise hätten eine Teilnahme zunichte gemacht.

Nachdem in den vergangenen Jahren in zwei Gruppen unterschiedlicher Leistungsstärke gespielt worden war, tragen die Organisatoren der wachsenden Teilnehmerzahl Rechnung und haben eine dritte Gruppe eingerichtet: Gruppe A ist nach wie vor offen für alle Spieler, in Gruppe B dürfen Spieler mit einem maximalen Rating von 1900 antreten, in der neuen Gruppe C solche mit maximal 1500. Aber auch das seien schon gute Schachspieler, so Peter Witzschel vom Mitveranstalter, dem lokalen Schachclub „Schwarzer Springer“ Bad Zwischenahn. Die Weltspitze beginne bei 2800 Punkten, die besten Spieler der Region kämen auf rund 2300. Mit 1976 Punkten habe das Turnier einen beachtlichen Durchschnitt. Der „Schwarze Springer“ richtete das Turnier mit dem SK Union Oldenburg aus.

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Möglich sei eine solche Veranstaltung nur dank zahlreicher Sponsoren, betonten Wempe und der stellvertretende Bürgermeister Jochen Finke. Als Vertreter des Hauptsponsors LzO verwies Philipp Farwick auf die immer weiter steigende Teilnehmerzahl und Qualität: „Das zeigt uns, dass wir auf ein gutes Pferd gesetzt haben.“

Finke dankte aber auch der Gemeinde und dem Kreissportbund für die Unterstützung. Und auch die Kurverwaltung unterstützt die, so Schulze, „willkommene Bereicherung des Angebots in der Gemeinde“. Ohne diese breite Unterstützung vor Ort wäre das Turnier „im Rahmen von 100 Spielern in Oldenburg geblieben“, so Wempe, wo es in den ersten drei Jahren stattgefunden hat – und nicht in der europäischen Spitze.

Jugend im Wettstreit

Auf den Nordwest-Cup folgt am 31. Januar dann – ebenfalls schon fast traditionell – ein Jugendschachturnier. Auch daran werden wieder namhafte Nachwuchsschachspieler teilnehmen.

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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