Edewecht Vor drei Jahren feierte die in Edewecht gegründete „Deutsche Mah-Jongg-Liga“ (DMJL) ihr zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Grund wurde in der Ammerländer Gemeinde ein europäisches Ranglistenturnier eingeführt. Nach nur drei Jahren hat sich dieses Turnier im Veranstaltungskalender der DMJL etabliert und zog auch an diesem Wochenende wieder zahlreiche Spieler aus Deutschland und den Niederlanden an.

Genau genommen war es ein Doppelturnier, das am Sonnabend und Sonntag im Landhaus Edewecht ausgespielt wurde. Während am Sonnabend in der Variation „Riichi“ gespielt wurde, stand am Sonntag die „Mah-Jongg-Competition-Rules“ (MCR)-Variante im Mittelpunkt. In Michael Zahradnik aus Gladbeck nahm übrigens der amtierende Europameister im MCR und Vizeeuropameister im „Riichi“ an dem Ranglistenturnier teil.

Mit der Starterbeteiligung, insgesamt 36 am Sonnabend und 32 am Sonntag, war Elke Pünjer, 2. Vorsitzende der DMJL, zufrieden. „Wir können hier Starter aus der gesamten Bundesrepublik und auch aus den Niederlanden begrüßen. Leider findet zeitgleich ein entsprechendes Ranglistenturnier auch in Österreich statt, was uns sicherlich einige Teilnehmer kostet.“ Die Terminüberschneidungen ließen sich allerdings nicht vermeiden.

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Ihr Hobby „Mah-Jongg“ lassen sich die Spieler einiges kosten. Anreise und auch die Kosten der Unterkunft müssen selbst getragen werden. Umso intensiver wird der Austausch mit den anderen Spielern gesucht. Dazu gehört auch Michael Zahradnik, der im vergangenen Jahr zum ersten Mal Europameister wurde. Seit 2006 ist er begeisterter „Mah-Jongg“-Spieler. An drei bis vier Turnieren in den Variationen MCR und „Riichi“ nimmt er jährlich teil, um einen entsprechenden Ranglistenplatz einzunehmen, der es ihm ermöglicht, bei nationalen und europäischen Meisterschaften starten zu können.

In Edewecht beteiligte er sich nur am „Riichi“-Spiel. Zahradnik belegte einen Platz im vorderen Mittelfeld. Das „Riichi“-Turnier gewann Julian Pape-Lange aus Gelsenkirchen vor Eveline Broers aus den Niederlanden und Timur Hahn aus Aachen. Als beste Edewechterin platzierte sich Stefanie Duhme im Mittelfeld.

Im Vorfeld der Veranstaltung wurden die jeweiligen Vierertische zugelost. Es konnte sich niemand aussuchen, wer gegen wen spielt. Der Veranstaltung am Sonnabend bescheinigte Europameister Zahradnik ein gutes Niveau, auch weil dieses Mal keine Anfänger mit am Start waren. Ein Lob ging an die Organisatoren um Elke Pünjer. „Mittlerweile hat sich das Turnier hier etabliert. Nicht nur ich bin schon sehr zufrieden, wie die Veranstaltung läuft. Es macht sehr viel Spaß“, sagte Zahradnik

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