Husbäke Seit einigen Jahren wird der bereits traditionelle „Bunte Nachmittag“ der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Husbäke nicht mehr während der Sportwoche angeboten, sondern als Einzelveranstaltung präsentiert. Das war immer im November. Von diesem Termin haben sich die Verantwortlichen Kerstin Stamer, Josefine Hinrichs und Elke Gerke-Schmirgalski, die den Dreier-Vorsitz des Vereins bilden, in diesem Jahr verabschiedet. Zum ersten Mal fand der „Bunte Nachmittag“ bereits im Februar statt.

Am Sonntag ging das große Schauprogramm der im TSG tätigen Sportgruppen in der Turnhalle Husbäke über die „Bühne“. Die Terminverschiebung hatte sich gelohnt, die Halle war komplett gefüllt. Die vielen kleinen und großen Gäste verfolgten mit Staunen, was in den verschiedenen Gruppen so alles geleistet wird. Und die Sportler, ob jung oder nicht mehr ganz so jung, konnten einmal der Öffentlichkeit vorstellen, wie in ihren Gruppen gearbeitet und Sport getrieben wird.

„Wir bieten hier im TSG Sport für Kleinkinder unter einem Jahr bis hin zum Seniorensport 70 plus an. In den unterschiedlichen Bereichen wird Bewegungssport für alle Altersgruppen durchgeführt“, erklärte Vorstandssprecherin Kerstin Stamer nicht ganz ohne Stolz.

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Ohne die vielen ehrenamtlichen Gruppenleiter wären verschiedene Kurse allerdings nicht anbietbar. Ob Tanja Hinrichs in der Eltern-Kind-Gruppe, Katharina Warns und Talea Stamer in der Einrad-Gruppe und beim Kinderturnen, Uwe Eilers beim Tischtennis, Claudia Mintken bei Zumba- und Stepp-Aerobic-Kursen oder auch Peter Kluß in der Karate-Gruppe, um nur einige zu nennen: Sie alle investieren Zeit (und manches Mal bestimmt auch Nerven), um Männer, Frauen und Kinder fit zu machen und zu halten.

Seit gut vier Jahren sind die 19-jährige Katharina Warns und die 18-jährige Talea Stamer als Übungsleiterinnen in der Einrad-Gruppe und der Kinderturn-Gruppe tätig. Im Sommer vergangenen Jahres haben beide den Übungsleiterschein für Breitensport erhalten. Neben Studium und Schulausbildung finden die Frauen die Zeit, sich intensiv um die jungen Sportler zu kümmern. „Natürlich ist es anstrengend“, erklärt Katharina. „Aber das, was letztendlich erreicht wird, ist so positiv, dass es wieder Spaß macht.“

Davon und von den sportlichen Leistungen in den anderen Gruppen waren die Zuschauer so begeistert, dass sie mit ihrem Beifall nicht geizten. Die zweieinhalbstündige Veranstaltung verging mit ihrem abwechslungsreichen Programm wie im Fluge.

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