Metjendorf In den Metjendorfer Sporthallen war am Donnerstagmorgen wieder mal die Hölle los: 405 Drittklässler aus 22 Klassen der Grundschulen der Gemeinden Wiefelstede und Rastede waren gekommen, beim jährlichen Spielfest des Spielfestteams Ammerland jede Menge Spaß zu haben: bei Minihandball und anderen spielerischen Attraktionen.

Cheforganisator Jens Lübben hatte bei dieser in Metjendorf bislang stets eintägigen Veranstaltung wieder mit einem sehr engen Zeitplan zu kämpfen – und machte bereits deutlich: Im kommenden Jahr wird das Spielfest auch für die Gemeinden Rastede und Wiefelstede an zwei Tagen stattfinden.

„Bei dieser Resonanz ist das Spielfest an einem Tag nicht mehr wirklich zu wuppen“, machte Lübben deutlich, dass mit einer solchen Menge an Mannschaften der Zeitplan allein für die Handballspiele viel zu kurz ist. Schnell mussten am Donnerstag denn auch die Spielzeiten für die einzelnen Begegnungen verkürzt werden. Die Mannschaften traten dabei wie stets unter Tiernamen an: Hirsche trafen auf Nilpferde, Nashörner auf Giraffen. Der Lärm dabei: ohrenbetäubend. Auch Lehrer lobten jedoch das Spielfest als eine jedes Jahr wieder „tolle Veranstaltung“.

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Die Teams hatte auch ihre Fans, die lautstark und mit Plakaten für ihre Mannschaften einstanden. Wer nicht Handball spielen musste, rotierte weiter zum Tauziehen oder zum Balancieren, tobte sich auf der Hüpfburg oder mit Hüpfbällen und anderen Utensilien aus.

Natürlich fehlte auch in diesem Jahr das Zwischenspiel zur Halbzeit des Spielfestes nicht. Dafür wurden wieder große, bunte Fallschirme hervorgeholt, die stets ein eindrucksvolles Bild in der großen Sporthalle liefern.

Wie Jens Lübben weiter erklärte, ist noch nicht klar, ob das Spielfest im kommenden Jahr in Metjendorf stattfinden wird. „Wir recherchieren noch; auf jeden Fall wird das dann zweitägige Spielfest jedoch in der Gemeinde Wiefelstede oder der Gemeinde Rastede stattfinden“. In Petersfehn und in Westerstede findet das Spielfest bereits seit langem an jeweils zwei Tagen statt. Lübben: „Wir müssen jedoch noch mit der Landesschulbehörde sprechen, die die Lehrer im kommenden Jahr an zwei statt an einem Tag dafür freistellen müsste.“

Insgesamt haben an den Spielfesten im Ammerland seit ihrem Beginn im Jahr 1991 mittlerweile 1361 Schulklassen der Grundschulen mit insgesamt 28 635 Schülerinnen und Schülern teilgenommen.

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