Wiefelstede Die richtige Reaktion auf die Negativserie haben die Bezirksliga-Fußballer des SV Eintracht Wiefelstede bereits am Freitagabend gezeigt. Unter dem Flutlicht an der Oldenburger Alexanderstraße setzten sich die Ammerländer verdient mit 4:2 (3:1) beim Schlusslicht VfL Oldenburg II durch.

Auch wenn der Sieg laut Wiefelstedes Teammanager Wolfgang Gerve über die 90 Minuten niemals gefährdet war, war er umso wichtiger. Bei noch ausstehenden eigenen Nachholspielen stehen die Wiefelsteder nun acht Punkte (34 Zähler, Rang elf) vor den Abstiegsrängen. „Wir haben das Spiel in Oldenburg sehr überlegen über die Bühne gebracht“, freute sich Gerve.

Lediglich die mangelhafte Chancenauswertung trübte die Freude aufseiten der Wiefelsteder. „Statt mit 3:1 hätten wir noch mindestens mit einem Tor mehr führen müssen“, sagte Gerve. Die besten Gelegenheiten ließen dabei Dennis Spiekermann und Lars Dieball aus kurzer Distanz aus. Auch Malte Lammers hätte treffen können.

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Besser machte es nach einer Viertelstunde Timon Sylvester, der zum 1:0 für den SVE traf. Vier Minuten später stellte Spiekermann auf 2:0. Auch vom kurzzeitigen Anschlusstreffer von Bent Geitner (21. Minute) ließen sich die Wiefelsteder nicht aus der Ruhe bringen. Nur knapp zehn Minuten später stellte Jan Fehler mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. „Das schnelle 3:1 war ganz wichtig, damit beim VfL keine Aufbruchstimmung aufkommt“, berichtete Gerve.

Im zweiten Durchgang machten die Ammerländer den Sack frühzeitig zu. Erneut Sylvester traf nach 62 Minuten zum 4:1. „Damit war die Partie entschieden“, sagte Gerve. Auch der Treffer zum 2:4 durch Geitner (67.) brachte die Wiefelsteder nicht mehr ins Wanken.

Bereits am Dienstagabend geht das straffe Programm der Wiefelsteder weiter. Um 19.30 Uhr empfangen die Rot-Weißen den SV Wilhelmshaven zum Duell am Breeden.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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