Wiefelstede Mario Anderer aus dem Trainerteam der Fußballer des SV Eintracht Wiefelstede kam am Dienstagabend kaum noch aus dem Schwärmen heraus. Seine Mannschaft hatte dem Zweitplatzierten aus Wilhelmshaven 90 Minuten kaum Chancen geboten und am Ende souverän mit 3:0 (2:0) gewonnen. „Das kannst du fast nicht besser spielen. Wenn sich Robert Plichta weit bis ins Mittelfeld zurückfallen lässt, um die Bälle abzuholen, ist das für eine Defensive das beste Kompliment“, lobte Anderer.

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Duell gegen Hude

Am Sonntag steht für die Wiefelsteder das nächste Heimspiel an. Um 15 Uhr empfangen die Ammerländer den FC Hude.

Mit dem Aufsteiger haben die Wiefelsteder noch eine Rechnung offen. „Bei der Niederlage im Hinspiel haben wir ziemlich kopflos agiert. Das wollen wir jetzt natürlich besser machen“, sagt Mario Anderer aus dem Wiefelsteder Trainerteam.

Am Donnerstagabend wollen die Wiefelsteder letzte Informationen sammeln. Dann tragen die Huder um 19 Uhr ihre Nachholpartie gegen den TSV Abbehausen aus. „Von der Ausgangslage her sind wir in der besseren Position“, sagt Anderer.

Denn nicht nur der Wilhelmshavener Top-Torjäger erwischte keinen guten Tag. Die gesamte Offensivabteilung des SV Wilhelmshaven fand über die gesamte Spielzeit kaum ein Mittel gegen die kompakte Defensive der Ammerländer. Spätestens an der Strafraumgrenze war meist Schluss. Auch SVE-Torhüter Hergen Gerdes erlebte einen ruhigen Abend. Lediglich bei einem fragwürdigen Foulelfmeter, den er gegen Plichta (40. Minute) parierte, musste er wirklich eingreifen.

Auf der anderen Seite spielten die Wiefelsteder ihre eigenen Konter bestens aus. In der 23. Minute ging es nach einem langen Ball ganz schnell. Über drei Stationen landete der Ball an der Strafraumgrenze bei Nico Heibült der den Ball mit Hilfe der Unterkante der Latte zum 1:0 verwandelte.

Kurz vor der Halbzeit schlug Heibült dann erneut zu. Wieder konterten die Wiefelsteder konzentriert. Am Ende versenkte Heibült den Ball zum 2:0. „Das war heute eine der besten Saisonleistungen. Nicht nur in der Defensive haben wir gut gestanden. Auch vorne haben wir das Tempo nicht verschleppt und mit einfachen Mittel für Gefahr gesorgt. Jeder hat heute genau das gemacht, was wir für ihn vorgesehen hatten“, freute sich Anderer.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste den Druck noch einmal deutlich, doch der Wiefelsteder Defensivriegel hielt. Nur noch einmal wurden die Gäste per Kopfball gefährlich. „Wir haben die Druckphase nach der Pause bestens überstanden. Spätestens mit dem 3:0 war die Partie entschieden“, sagte Anderer und sprach damit den nächsten erfolgreichen Konter von Jan Fehler in der 71. Minute an.

Mit den drei Punkten schieben sich die Wiefelsteder auf Platz acht und dürften sich der gröbsten Abstiegssorgen entledigt haben. „So langsam geht es bei uns bergauf“, atmete Anderer nach dem zweiten Sieg in Folge durch: „Mit so einem Auftritt müssen wir uns in der Liga vor niemanden verstecken.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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