Wiefelstede /Rastede Der Zweikampf zwischen den beiden Ammerländer Teams in der Fußball-Bezirksliga um den Klassenerhalt geht in die nächste Runde. Der FC Rastede konnte seine Partie am Sonntagvormittag beim WSC Frisia Wilhelmshaven (0:0) nicht gewinnen. Somit hat der SVE Wiefelstede nach seinem 6:1-Erfolg gegen den FC RW Sande am letzten Spieltag noch die Chance, an den Löwen vorbeizuziehen. Denn sollten die Rasteder am Freitagabend nicht mindestens einen Punkt gegen den VfL Stenum holen, könnten die Wiefelsteder mit einem Heimsieg gegen BW Bümmerstede noch am Nachbarschaftsrivalen vorbeiziehen.

WSC Frisia Wilhelmshaven - FC Rastede 0:0. Ein wenig enttäuscht zeigte sich FC-Trainer Jens Wolters nach der Partie. „Wir hätten die Entscheidung heute gerne geschlossen. Insgesamt muss ich aber sagen, dass es ein leistungsgerechtes Unentschieden war“, sagte Wolters, der aber gleichzeitig den positiven Aspekt des Punktgewinns hervorhob: „Jetzt reicht uns am Freitagabend gegen Stenum ein Punkt, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Wir haben unsere Ausgangslage also verbessert.“

In Wilhelmshaven hatten zwar beide Teams gute Gelegenheiten, ein Treffer sollte jedoch nicht fallen. Die Gastgeber hatten in Halbzeit eins mehr von der Partie, die Rasteder besaßen im zweiten Durchgang die besseren Chancen. So verpassten unter anderem Malte Schwerdtfeger, Fahad Al-Qaraghuli und Fadi Hassouni die besten Gelegenheiten für die Löwen. In der Schlussphase hatten die Rasteder aber Glück, dass ein Schuss der Wilhelmshavener nur an der Latte abprallte.

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FC RW Sande - SVE Wiefelstede 1:6. „Wenn Rastede patzt, sind wir da“, hatte Mario Anderer aus dem Wiefelsteder Trainerteam noch am Freitagnachmittag vor der Partie gegen Sande gesagt. Und seine Mannschaft ließ dieser Aussage im Friesland Taten folgen. Dabei erwischten die Wiefelsteder nach dem frühen 0:1 (14.), als Sandes Therence Heye eine Flanke abrutsche und hinter Torhüter Tammo Rothe unhaltbar im langen Eck einschlug, keinen guten Start.

Doch Henning Röbke (22.) und Christoph Oltmanns (33.) bewahrten die Ruhe und drehten die Partie noch vor der Pause. Entschieden war die Partie damit aber noch nicht. Kurz nach dem Seitenwechsel stand erneut Rothe im Mittelpunkt, zeigte aber eine gute Parade und verhinderte den Ausgleich. „Wenn Sande zu diesem Zeitpunkt trifft, kann die Partie in ganz andere Bahnen laufen“, war sich auch SVE-Teammanager Wolfgang Gerve sicher. Aber der Torhüter überzeugte und der Wiefelsteder Siegeszug nahm seinen Lauf.

Wieder war es Oltmanns, der mit einem tollen Pass in Szene gesetzt wurde, Sandes Torhüter Lukas Gerdes umspielte und mit dem 1:3 (65.) für die Entscheidung sorgte, während die Gastgeber auf Abseits plädierten. In der Schlussphase holten sich die Ammerländer Selbstvertrauen. Joshua Winter erhöhte per Lupfer auf 1:4, ehe Lucas Dettenbach mit einem Doppelschlag für den 1:6-Endstand sorgte.

„Jetzt haben wir am Freitag unser Abstiegs-Endspiel, an das wir lange Zeit nicht mehr so richtig glauben konnten“, freute sich Gerve nach dem Abpfiff. Denn auch wenn die Rasteder die bessere Ausgangslage besitzen, hat Gerve seine Mannschaft noch nicht abgeschrieben. „Selbst wenn Rastede nur noch einen Punkt braucht, wird es gegen Stenum ein ganz schweres Stück Arbeit“, prophezeit Gerve.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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