Wiefelstede /Rastede Mehr als ein Viertel der diesjährigen Bezirksliga-Saison ist bereits absolviert und die beiden Ammerländer Teams stehen auf einem Abstiegsplatz. Soll der Abstand zur Konkurrenz nicht abreißen, müssen die Fußballer des SVE Wiefelstede und des FC Rastede dringend punkten. Beide Teams sind am Sonntag wieder gefordert.

VfL Stenum - SVE Wiefelstede (Sonntag, 15 Uhr). Wieder einmal plagen die Wiefelsteder arge Personalsorgen. Neben Trainer Mario Anderer, der mit einer Erkältung wohl auch am Sonntag fehlen könnte, können erneut gleich fünf Feldspieler aus privaten Gründen nicht mithelfen, den ersten Saisonsieg zu erspielen. Unterstützung erhält der SVE deshalb wohl wieder aus der eigenen zweiten und dritten Mannschaft.

Aufgrund der Personalsituation hatte SVE-Teammanager Wolfgang Gerve sogar versucht, die Partie auf Freitagabend zu verlegen. „Doch da konnten uns die Stenumer nicht helfen, weil die Plätze bereits belegt waren“, sagte Gerve, der dem Tabellendritten keinen Vorwurf macht.

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An das Team aus dem Landkreis Oldenburg haben die Ammerländer jedoch gute Erinnerung. In der Vorsaison konnten die Wiefelsteder beide Partien (3:1 und 2:1) für sich entscheiden. „Ich bin mir aber sicher, dass Stenums Trainer Thomas Baake seine Jungs so eingestellt hat, dass ihnen das gegen uns nicht noch einmal passiert“, ist sich Gerve sicher. Er hofft zumindest darauf, dass sein Team die sich bietenden Torchancen endlich besser ausnutzt.

FC Rastede - SV Wilhelmshaven (Sonntag, 15 Uhr). Nach der 1:3-Pleite in Eversten hatten die Löwen davon gesprochen, viele Dinge noch stärker zu hinterfragen. In blinden Aktionismus wollen die Rasteder vor dem nächsten Heimspiel gegen Wilhelmshaven aber nicht verfallen, betont Co-Trainer Sven de Groot: „Das Spiel gegen Eversten war natürlich ein Tiefschlag für uns und wir sind mit unserer Situation alles andere als zufrieden. Wir müssen jetzt aber ruhig bleiben und konzentriert weiterarbeiten.“

Denn mit Ausnahme der Partie in Eversten verkauften sich die Rasteder, die nun auf einen Abstiegsplatz gefallen sind, meist unter Wert und verloren ihre Partien knapp. Daher rechnet de Groot seinem Team auch gegen Wilhelmshaven Chancen aus. „Wir wissen um unsere Qualitäten. Zudem haben wir ein Heimspiel, das wir dringend gewinnen wollen“, betont de Groot, der darauf hofft, dass sein Team nun wieder besser in seinen Rhythmus findet.

Nach diesem Rhythmus suchen auch die Gäste, die mit zwölf Punkten aus acht Spielen im unteren Tabellenmittelfeld stehen. De Groot glaubt deshalb daran, dass seine Rasteder auf einen sehr motivierten Gegner treffen werden.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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