Friedrichsfehn Ein kleiner Befreiungsschlag war der hart erkämpfte 2:1-Heimsieg gegen den SV Ahlerstedt/Ottendorf am Sonntag natürlich schon – so richtig nach vorne gebracht hat er die Oberliga-Fußballerinnen des SV Friedrichsfehn aber nicht. Im nächsten Spiel an diesem Sonntag (13 Uhr) bei der DJK Schlichthorst müssen also am besten nochmal Punkte her, um nicht auf einen Abstiegsplatz abzurutschen.

„Der Sieg war wichtig, sogar überlebenswichtig“, bringt Trainer Michael Leverenz es auf den Punkt. Denn auch Verfolger SG Anderlingen/Byhusen, die Elfter sind und auf dem ersten Abstiegsplatz stehen, haben am Wochenende gewonnen und wären sonst schon an den Ammerländerinnen vorbeigezogen. Jetzt liegen sie mit 14 Punkten auf dem vorletzten Platz und dem SVF (15 Zähler) auf Rang zehn nicht nur dicht im Nacken – sie haben auch noch ein Spiel mehr zu absolvieren. Und auch Schlusslicht SV Suddendorf-Samern ist mit zwölf Zählern noch nicht abgehängt.

Friedrichsfehn steht also unter Zugzwang: „Den ein oder anderen Überraschungscoup müssen wir noch landen“, sagt Leverenz. Doch haben die Ammerländerinnen den Klassenverbleib noch selbst in der Hand, denn es stehen noch die beiden Heimspiele gegen Anderlingen/Byhusen und gegen SV Meppen (9./18 Punkte) auf dem Restprogramm. Da werden die Karten auf den Tisch gelegt“, verspricht Leverenz mit Blick auf die direkten Duelle.

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Zunächst aber gilt die Konzentration dem Gegner vom Sonntag, denn auch die DJK Schlichthorst (8./19 Punkte) ist nicht uneinholbar weit weg. „Wenn wir gewinnen, können wir sie noch unten mit reinziehen“, meint der SVF-Coach.

Das Ziel ist also ein Sieg, konstatiert Leverenz – „muss es auch sein“. Wer dieses im Einzelnen sicherstellen soll, ist indes noch nicht klar: Einige Spielerinnen fallen am Sonntag aus verschiedenen Gründen aus, „mehr als eine Handvoll“, sagt der Trainer, der hofft, dass sich die Verletzten bis Sonntag noch erholen: „Aber wir haben einen breiten Kader und können das kompensieren. Es müssen sich jetzt auch die zeigen, die bislang noch nicht so viel gespielt haben.“

Die Stimmung im Team aber ist gut, die Mannschaft nimmt den Kampf an. „Sie kennen das ja noch aus der letzten Saison, da war es eigentlich noch schlimmer“, sagt Leverenz, der aber Optimismus ausstrahlt: „Der Wille ist da, das hat man Sonntag gegen Ahlerstedt gesehen. Das ist ein starkes Team. Ich hoffe, dass der Sieg einen Schub gegeben hat.“

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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