Westerstede Die Überraschung ist ausgeblieben: Da sich der VfL Lintorf beim FC Schüttorf II (3:2) keine Blöße gab, bleibt für die Volleyballer der VSG Ammerland am Saisonende „nur“ die Vizemeisterschaft in der Regionalliga. In Westerstede ließ die VSG die Saison nach dem Abstieg mit einem 3:1 (25:17, 25:16, 20:25, 27:25)-Heimsieg gegen GfL Hannover ausklingen.

„Am Ende ist es natürlich ärgerlich, wenn du in der gesamten Saison nur zwei Spiele verlierst und nicht Meister wirst. Da Lintorf aber nur einmal verloren hat, haben sie den Titel verdient geholt“, gratulierte VSG-Trainer Torsten Busch dem Kontrahenten zur Meisterschaft. Nun kann die VSG nur noch über das Hintertürchen Relegation auf den Aufstieg hoffen. Ob die VSG die Chance dazu erhält, klärt sich in den kommenden Wochen.

Aufstellung

In der Startformation der VSG Ammerland beim 3:1-Heimsieg über GfL Hannover standen: Arne Tyedmers (Zuspiel), Konrad Rohner (Libero) Sönke Meyer (Diagonalspieler), Jens Zander und Thomas Adelman (Außenangriff) sowie Johannes Möller und Sieko Finke (Mittelblock).

Eingewechselt wurden im Spielverlauf Malte Tyedmers (Außenangriff), Niklas Paschke (Diagonalangriff) und Bengt Jacobs (Mittelblock).

Gegen Hannover taten sich die Ammerländer nur in den letzten beiden Sätzen schwer. Beide Sätze zu Beginn spielte die VSG konzentriert herunter und fuhr deutliche Siege ein. Als Busch dann im dritten Satz kräftig durchwechselte, geriet das Spiel der Gastgeber ins Wanken. „Dass es hintenraus so eng wurde, muss ich auf meine Kappe nehmen“, gab Busch zu: „Die Spieler haben alle die nötige Qualität, wir hatten in dieser Formation aber noch nicht so häufig zusammengespielt. Da ist es klar, dass ein wenig die Abstimmung fehlt.“

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Hannover kam also auf 1:2 heran und die Situation wurde für die Ammerländer in Durchgang vier nicht einfacher. Bei einem Ballwechsel prallten Arne Tyedmers und Sieko Finke unglücklich zusammen. Da Tyedmers der einzige Zuspieler im Kader war, musste er, sichtlich angeschlagen, auf die Zähne beißen. Es blieb somit lange spannend. Beim 24:23 hatte die VSG Matchball, nur kurze Zeit später mussten die Ammerländer bei 24:25 einen Satzball abwehren. Am Ende war es aber Zuspieler Tyedmers, der die beiden entscheidenden Punkte zum Sieg erzielte. „Arne hat sich wirklich durchgebissen“, lobte sein Trainer den Zuspieler.

Nach der Partie war Busch sich sicher, dass sein Team eine gute Saison gespielt hatte. „Die Befürchtung von einigen, dass wir als Absteiger aus der Dritten Liga direkt durchgereicht werden, konnten wir entkräften“, sagte Busch mit einem Lachen. Er freute sich besonders darüber, dass seine Mannschaft während der Saison deutliche Fortschritte gemacht hatte. „Alle spüren, dass wir uns weiterentwickelt haben. Nach diesem Sieg gehst du zusätzlich mit einem guten Gefühl in die Pause, auch wenn am Ende nur ein Punkt zum Titel gefehlt hat“, sagte Busch, der seine Spieler – falls es keine Aufstiegsrelegation geben sollte – im Mai wieder zum Training bittet.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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