Westerstede Nach den ersten Ballwechseln schien sich zunächst ein langer, ausgeglichener Volleyballnachmittag in der Westersteder Dannemann-Halle vor etwa 80 Zuschauern anzubahnen, weil sich keine Mannschaft absetzen konnte. Die Spielstände waren immer ausgeglichen. Aber spätestens nach der ersten Führung der Ammerländer mit 13:12 gegen Kontrahent USC Braunschweig II lief die Partie unaufhaltsam in Richtung Erfolg der VSG Ammerland. Am Ende gab es am 3:0-Sieg der Gastgeber mit 25:16, 25:21, und 25:17 dann auch nichts zu deuteln. Trainer Torsten Busch sprach von einer „überzeugenden Vorstellung“ seiner Mannschaft.

VSG auf dem Weg in Richtung Aufstiegsrelegation

Drei Spieltage vor dem Saisonende haben die Volleyballer der VSG Ammerland einen großen Schritt in Richtung Aufstieg in die Dritte Liga gemacht.

Platz eins ist auch nach der ersten Saisonniederlage von Spitzenreiter TSV Giesen II (0:3 beim Oldenburger TB) zwar nur noch theoretisch zu erreichen. Im Kampf um den zweiten Tabellenplatz, der höchstwahrscheinlich zur Aufstiegsrelegation berechtigt, haben die Ammerländer aber nun drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Braunschweig.

Bei nur noch drei ausstehenden Partien ist das ein komfortabler Vorsprung. Das Restprogramm ist mit Duellen gegen Vallstedt-Vechelde (Platz fünf), GfL Hannover (Platz vier) und Buxtehude-Altkloster (Platz zehn) für die Ammerländer aber kein einfaches.

Platz zwei in der Regionalliga, der am Ende der Saison vermutlich für ein Aufstiegsturnier zur Dritten Liga berechtigt, wurde damit gegen einen direkten Konkurrenten gefestigt. Braunschweig lag vor der Partie punktgleich mit den Ammerländern auf Platz drei. „Wir hatten es natürlich etwas leichter als im Hinspiel, weil der stärkste Braunschweiger, Pascal Grothe, der uns in der ersten Partie noch enorme Probleme bereitet hatte, nicht mit dabei war“, erklärte Busch. Doch das sollte die Leistung der Ammerländer nicht schmälern, die sehr gut vorbereitet und entschlossen in die Partie gingen. Die Mannschaft präsentierte sich sehr variabel im Angriff und kämpferisch in der Abwehr.

Busch vertraute ganz seiner Stammformation mit Zuspieler Arne Tyedmers, Außenangreifer Timo Pundt, Jens Zander, Mittelblocker Simon Adelmann, Bengt Jacobs, Diagonalangreifer Sönke Meyer und Libero Thomas Adelmann. Busch nahm im zweiten Satz nur kurz zwei taktische Wechsel vor. Es sei ihm darauf angekommen, keinen Bruch im Spiel zu riskieren und drei Punkte ohne Satzverlust unter Dach und Fach zu bringen. Und alle Spieler seiner Stammformation zeigten sich in guter Verfassung.

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So gab es einen deutlichen Erfolg fast ohne Wackler. Allerdings ließ die VSG im zweiten Durchgang nach einer klaren Führung mit 23:17 die Gäste noch einmal herankommen. Doch nach einer Auszeit, in der Busch seine Mannschaft ermahnte, hieß es schließlich 25:21 für die Heimmannschaft.

Im dritten Durchgang ließ zwar bei der VSG ab und zu die Konzentration etwas nach, aber man ließ den Gegner nie so dicht herankommen, dass der an einem Satzgewinn schnuppern konnte. Als stärkster Angreifer der VSG präsentierte sich Meyer, der die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler seiner Mannschaft erhielt. Sehr zuverlässig präsentierte sich aber auch wieder Zuspieler Tyedmers. In einigen Situationen besorgte er selbst wichtige Punkte.

Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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