Westerstede Die Volleyballer der VSG Ammerland II haben beim Oberliga-Spitzenspieltag zwar nicht die gesamte Punktausbeute erspielen können. Dennoch waren die Ammerländer mehr als zufrieden mit dem Auftritt in eigener Halle. Auf eine glatte 0:3 (22:25, 20:25, 24:26)-Niederlage gegen Bremen 1860 ließen die Ammerländer gegen den TuS Bersenbrück einen ganz wichtigen 3:2 (25:19, 22:25, 25:21, 17:25, 15:8)-Sieg folgen.

Wie war die Ausgangslage im Titelkampf?

Vor dem Spieltag lag die VSG-Reserve noch drei und sechs Punkte vor der Konkurrenz. „Das wird wahrscheinlich der entscheidende Spieltag um die Meisterschaft“, hatte VSG-Trainer Arne Döpke zuvor noch gesagt. Und er sollte wohl Recht behalten. Sogar die eine Niederlage wird sich die VSG wahrscheinlich leisten können, wenn sie in den zwei ausbleibenden Partien nicht unerwartet stolpert.

Warum ging das erste Spiel 0:3 verloren?

„Wir hatten nie wirklich Zugriff auf das Spiel“, musste VSG-Trainer Arne Döpke zugeben: „Bremen hat geschlossen als Team überzeugt und wirklich solide gespielt.“ Bei den Ammerländern lief vor allem in der eigenen Annahme nicht viel zusammen, so dass zu wenig selbst gepunktet wurde, während die Gäste mit einer starken Block-Feld-Abwehr überzeugten und der VSG damit den Schneid abkauften.

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Was lief im zweiten Spiel besser?

„Trotz der deutlichen Niederlage gegen Bremen hatte ich vor dem zweiten Spiel kein schlechtes Gefühl. Man hat in den Besprechungen gemerkt, dass die Jungs auf das zweite Spiel richtig heiß waren“, betonte Döpke. Und so ging sein Team auch aufs Feld. Die Ammerländer waren emotional sofort da, spielten mit toller Mentalität und agierten deutlicher aggressiver als noch gegen Bremen beim 0:3.

„Wir haben haben Bersenbrück zwar in einigen Phasen noch einmal unnötig ins Spiel zurückgebracht. Im entscheidenden fünften Satz war bei uns aber richtig Feuer drin“, freute sich Döpke, dessen Team beim 15:8 für klare Verhältnisse sorgte.

Wie geht es im Saison-Schluss-Spurt weiter?

Zwei Spieltage vor Saisonende haben die Ammerländer vier Punkte Vorsprung vor Verfolger Bersenbrück, auf Bremen 1860 beträgt der Vorsprung sogar fünf Punkte. Beide Verfolger haben aber noch eine Partie weniger ausgetragen. Zweimal muss die VSG-Reserve noch auswärts antreten, die Partie bei der VG Delmenhorst (Platz sieben) und bei den Tecklenburger Land Volleys II (Platz neun) sind machbare Aufgaben. Gewinnen die Ammerländer beide Spiele, ist ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen.

„Es war besonders wichtig, dass wir das zweite Spiel gewonnen haben, um Bersenbrück auf Distanz zu halten. In dieser Situation bin ich jetzt guter Dinge, dass wir die Meisterschaft nicht mehr aus der Hand geben“, gibt sich Döpke optimistisch: „Wir müssen beide Partien gewinnen, eine davon glatt für die volle Punktausbeute – dann sind wir durch“, rechnet Döpke vor.

Ein Selbstläufer werden die ausstehenden Spiele aber nicht. Da auch Bersenbrück und Bremen 1860 durchaus auf schlagbare Gegner treffen, darf sich die VSG II keinen Ausrutscher erlauben. „Man kann davon ausgehen, dass im Normalfall alle drei Teams an der Spitze ihre Partien glatt gewinnen. Wir dürfen aber nicht überheblich auftreten und die Spiele auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Döpke, der am 29. Februar mit seinem Team zunächst bei der VG Delmenhorst-Stenum gastiert.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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