Westerstede Dass die diesjährige Drittliga-Saison für die Volleyballer der VSG Ammerland eine besonders schwere wird, wurde gleich im Auftaktspiel in der Westersteder Dannemann-Halle deutlich. Drei Mannschaften muss die VSG am Ende der Spielzeit hinter sich lassen, um sicher die Klasse zu halten. Aufsteiger MTV Hildesheim dürfte nach den Leistungen der beiden Teams im ersten Saisonmatch dazu kaum gehören. Vor knapp 200 Zuschauern unterlagen die Ammerländer dem Neuling am Ende verdient mit 1:3 (14:25, 15:25, 22:17, 19:25).

Dabei hatten die Gastgeber in den ersten zwei Sätzen so gut wie keine Chancen. Hildesheim präsentierte sich nicht wie ein unbedarfter Neuling, sondern agierte druckvoller und variabler, während das Spiel der VSG ausrechenbar war. Trainer Torsten Busch begann in der Grundaufstellung mit Arne Tyedmers als Zuspieler, Konrad Rohner als Libero und den Angreifern Malte Tyedmers, Dirk Achtermann, Jens Zander, Rolf von Kampen sowie Neuzugang Niklas Paschke. Mit Mika Drantmann und später Lutz Hüsken wurden zwei weitere Neuzugänge eingewechselt. Im zweiten Satz fungierte auf der Zuspielposition Niels Galle. Sönke Meyer kam als weiterer Angreifer. Eine wesentliche Verbesserung war im Spiel der VSG allerdings nicht zu erkennen.

Im dritten Durchgang ging es zunächst so weiter, es schien sich ein deutlicher Sieg für die Gäste anzubahnen. Doch als Hildesheim ein wenig nachließ und die Ammerländer endlich begannen, um jeden Ball zu fighten, wurde es ein Spiel auf Augenhöhe. Erstmals gingen die Ammerländer bei 16:15 in Front und gaben die Führung nicht mehr ab. Vor allem Oldie Dirk Achtermann sorgte in dieser Phase für viele Punkte. Nach dem Satzgewinn mit 22:17 keimte Hoffnung auf, die gesamte Partie doch noch umbiegen zu können. Hildesheim jedenfalls zeigte sich beeindruckt.

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Die Gäste gingen im vierten Satz allerdings wieder in Front. Die VSG blieb dem Team bis zum 17:20 lange auf den Fersen. Am Ende setzte sich Hildesheim dann doch noch deutlich ab. Damit war die Auftaktniederlage der Ammerländer besiegelt.

VSG-Coach Busch zeigte sich enttäuscht: „Wir hatten uns viel vorgenommen, aber nicht im Ansatz das gezeigt, was wir wollten.“ Hildesheim sei der VSG besonders im Block und der Abwehr überlegen gewesen. „Die Gäste konnten sehr viele Bälle aus dem Feld wiederholen“, lobte der VSG-Coach das Hildesheimer Team.

Busch bemängelte hingegen, dass sein Team zu festgefahren im Angriff gespielt habe und emotional zu zurückhaltend war. Nur im dritten Satz habe das besser funktioniert. Aber Busch richtete dann seinen Blick nach vorn und meinte: „Wir müssen eben aus diesen Fehlern lernen und es in den nächsten Partien besser machen.“

Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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