Westerstede Mit einem fehlerfreien Ritt durch den Springparcours hat sich Gesa Staas den Titel in der offenen Wertung der CCI3*-S-Prüfung, die im Rahmen der Europameisterschaft der ländlichen Vielseitigkeitsreiter durchgeführt wurde, gesichert. Auf Classic Royetta wies die Reiterin aus Bramsche nach den drei Teildisziplinen mit 31,7 Minuspunkten in Westerstede das beste Ergebnis auf.

„Ich hatte das gesamte Wochenende schon ein gutes Gefühl. Heute waren wir auf den Punkt da. Natürlich geht man immer mit dem nötigen Respekt in eine solche Prüfungen. Wenn man aber weiß, dass das Pferd gut drauf ist, macht es einfach nur Spaß“, freute sich Staas nach der erfolgreichen Springprüfung. Die spätere Siegerin hatte sich im Turnierverlauf immer weiter nach vorne gearbeitet. Nach Platz drei in der Dressur schob sich Staas im Gelände ohne Fehler auf Rang zwei, um in der abschließenden Prüfung noch den Lokalmatadoren Karsten Jaspers vom Ammerländer Reitclub hinter sich zu lassen.

Trotz des Sieges bleibt die junge Vielseitigkeitsreiterin bescheiden. „Vieles hier ist bei so einem Turnier von der Tagesform abhängig. Natürlich startet man, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Heute sind wir mutig genug in den Parcours gegangen – und das hat sich ausgezahlt“, freute sich die Siegerin.

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Weniger zufrieden waren Karsten Jasper und Duke’s Delight. Der ARC-Starter führte das Feld nach Dressur und einem fehlerfreien Geländeritt an. In der Springprüfung machte sich allerdings die Nervosität bemerkbar. Schon beim zweiten Hindernis wurde es knapp, über den Parcours verteilt kamen zwölf Fehlerpunkte dazu, so dass dem Duo mit 40 Minuspunkten nur Platz drei hinter Staas und Katharina Wuthe auf Quadronja (36.6) blieb.

„Ganz abgerechnet wird am Ende. Manchmal ist es halt so. Eigentlich waren wir gut drauf, aber die Nervosität und Aufregung waren vielleicht ein bisschen zu viel“, kommentierte der Ammerländer seinen Ritt. In Erinnerung bleiben ihm aber die positiven Aspekte des Turnierwochenendes: „Wir haben eine sehr starke Dressur gezeigt und waren im Gelände unschlagbar. An dem Springen werden wir jetzt ein bisschen arbeiten müssen. Duke ist erst zehn, vielleicht ist das gerade nur eine Phase“, hofft Jaspers.

Schade fand der Lokalmatador, dass er es von der Longlist nicht in den EM-Kader geschafft hatte: „Für uns Amateurreiter ist diese EM ein Highlight. Da wäre es für mich vom Gastgeberverein noch einmal etwas ganz Besonderes gewesen.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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