Vollsperrung auf der A1 bei Groß Ippener
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Vollsperrung auf der A1 bei Groß Ippener

Westerstede Stolz und Freude empfand Thomas Tesch, Teamchef des österreichischen Teams, am Sonntagnachmittag. „Der Geist der ländlichen Reiterei ist in Westerstede die ganzen Tage spürbar gewesen“, sagte Tesch während der Siegerehrung der Europameisterschaft der ländlichen Vielseitigkeitsreiter. Die sechs Österreicher landeten nach Dressur, Springen und Geländeprüfungen auf dem dritten Platz, vor ihnen platzierten sich die Reiter aus Großbritannien, der Sieg ging nach Deutschland.

„Das hier ist Europa“, resümierte auch Moderator Stefan Schnier in Westerstede. „Dieser Spirit sollte auch über die Reiterei hinaus weitergetragen werden.“ Tesch führte zudem weiter aus: „In Westerstede haben wir beste Bedingungen vorgefunden. Der Sandplatz ist wunderbar, das Gelände war wunderbar angerichtet, anspruchsvoll, aber stets fair. Familie Meyer und der Ammerländer Reitclub haben hier eine Europameisterschaft auf die Beine gestellt, die ihresgleichen sucht“, lobte Tesch.

Zufrieden zeigte sich deshalb auch Uwe Meyer, der Vereinsvorsitzende des gastgebenden Ammerländer Reitclubs. „Wir haben hier fünf richtig tolle Tage erlebt mit tollen Sportlern, Helfern und Zuschauern. Ohne diese ganzen Leute wäre diese EM nicht das geworden, was wir erlebt haben“, lobte Meyer.

Grund zum Feiern hatten also nicht nur die Organisatoren und die platzierten Reiter. Im Rahmen der Platzierung gab es eine weitere Besonderheit. Heike Jahncke vom RV Ganderkesee nahm mit Tränen in den Augen und mit zitternden Händen ihr Goldenes Reitabzeichen entgegen. „Ich bin echt gerührt und glücklich darüber. Es sind viele Freunde gekommen und es ist schön, dass ich die Auszeichnen auf einer solchen Veranstaltung entgegen nehmen konnte.“ Das Goldene Reitabzeichen wird verliehen an Menschen, die mindestens zehnmal in der Klasse S gesiegt haben.

Zudem durfte Jahncke mit der deutschen Mannschaft die Goldmedaille in der Mannschaftswertung gemeinsam mit Aline Stahn, Fritz Ludwig Lübbeke, Katharina Schedel, Melina Rytir, Antje Schöniger und den beiden Teamchefs Roland Harting und Roger Böckmann entgegennehmen. Am Ende siegten die Gastgeber auf dem Gelände des Ammerländer Reitclubs mit 147,2 Minuspunkten vor Großbritannien (169,90) und Österreich (186,4).

Zufrieden war auch die neue Einzel-Europameisterin Antje Schöniger auf Schoensgreen Quebec. „Als ich Samstag mit der Führung aus dem Gelände gekommen bin, habe ich schon ein bisschen auf den Sieg gehofft. Nach einer unruhigen Nacht haben wir uns heute konzentriert und die Atmosphäre hier einfach genossen“, sagte die Siegerin freudestrahlend.

Der Belgier Bart Hermans belegte in der Einzelwertung den zweiten Platz gleich hinter Schöniger. Auf Englisch sagte er nach der Siegerehrung: „Ich habe im Vorhinein natürlich auf ein gutes Ergebnis gehofft, aber sicher sein kann man ja nie.“ Der Belgier muss lachen. Sein Pferd sei derzeit aber auch in einer sehr guten Verfassung. „Wir hatten eine wirklich super gute Dressur (fünfter Platz), aber heute muss ich sagen: Er sprang hervorragend.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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