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Westerstede Mit so viel Routine kann eigentlich wenig schiefgehen: Die beiden Teamchefs der Deutschen Auswahl bei der Europameisterschaft der ländlichen Vielseitigkeitsreiter, Roland Harting und Roger Böckmann, können auf mehr als 26 Jahre Erfahrung im EM-Betrieb zurückblicken. Zusammen arbeiten sie seit sechs Jahren. Das Duo ist sich sicher, dass es die richtige Auswahl getroffen hat, um bei den internationalen Prüfungen, die an diesem Donnerstag in Westerstede-Fikensolt eröffnet werden, um den Titel zu reiten.

„Natürlich wollen wir schon gerne gewinnen. Aber wir halten den Druck in Grenzen, schließlich geht es bei der Veranstaltung um den Spaß“, sagt Böckmann mit einem Lachen. „Wir sind ein bunt durchgewürfelter Haufen, daher ist die Teamfähigkeit der wichtigste Faktor. Gute Stimmung in der Mannschaft kann einen durch so einen Wettkampf tragen“, fügt Harting hinzu.

Deutscher Kader

Das Team Deutschland ist mit zwölf Reitern samt ihrer Pferde auf die Anlage des ARC am Schloßweg gekommen.

Mit dabei sind: Marie Sophie Arnold und ihr Pferd Remember me 74, Heike Jahncke mit der Stute Coco Spring, Fritz Ludwig Lübbeke mit Caramia, Friederike Paradies mit Amika, Melina Rytir mit ihrer 11-jährigen Stute Fairy Tale CR, Katharina Schedel mit der Stute Carla, Antje Schöniger mit dem 16-jährigen FST Schoensgreen Quebec, Aline Stahn und der Wallach Callas, Katharina Tietz mit Aspen, Antonia von Baath mit Freddie C, Merle Wewer mit ihrem 8-jährigen Captain Hero, Marie Zauber mit Q-Base sowie Annika-Frereika Zerilla mit Riviera.

Seit Anfang des Jahres haben die beiden Teamchefs an der optimalen Zusammenstellung der zwei deutschen Mannschaften gefeilt. Es hatten sich mehr als 30 Bewerber auf der Liste gesammelt, daraus haben Böckmann und Harting nun zwei Sechserteams zusammengestellt. „Freiwilligkeit ist das erste Gebot, noch dazu müssen die Reiter aber die nötigen Qualifikationen vorweisen können“, erklärt Böckmann. Schließlich haben sich die Trainer – auch nach einigen zum Teil kurzfristigen Ausfällen – auf elf Frauen und Fritz Ludwig als einzigen Mann im Team festgelegt.

Um als Einheit zusammenzuwachsen und die ungewohnte Team-Dressurprüfung, die zu sechst geritten wird, zu üben, startete die deutsche Equipe am vergangenen Donnerstag in Lastrup auf dem Hof Klatte in ein Trainingslager, ehe Montag die Anreise zur EM auf dem Plan stand. Das Trainerduo ist guter Dinge: „Die Team-Dressur ist natürlich etwas ganz Besonderes, weil die Wettbewerbe sonst meist alleine geritten werden. In den Trainingseinheiten hat sich aber gezeigt, dass die Pferde und Reiter sich schnell an die neuen Anforderungen und Positionen gewöhnen“, lobt Harting.

Dass die beiden Trainer wissen, wovon sie reden, zeigt ein Blick in die Historie. Sowohl Harting als auch Böckmann waren früher selbst Teilnehmer für das deutsche Team bei der Europameisterschaft der ländlichen Vielseitigkeitsreiter. Harting begleitet das Team seit sechs Jahren als Trainer, Routinier Böckmann ist seit mehr als 20 Jahren dabei. „Die Teilnehmerländer habe ich mittlerweile im Rahmen der Turniere eigentlich alle besucht“, erinnert sich Böckmann und muss lachen.

Das deutsche Trainerteam sieht im Kampf um die Medaillen einen Vierkampf voraus. „Tendenziell muss man mit den Engländern, uns und Titelverteidiger Belgien rechnen. Aber auch die Holländer können immer wieder überraschen“, benennt Böckmann den Favoritenkreis.

Entscheidend ist für Harting, obwohl die EM in vier Einzelprüfungen aufgeteilt ist, wahrscheinlich das Gelände: „Auch wenn die Team-Dressur das Besondere an diesem Wettkampf ist, gehe ich davon aus, dass die Entscheidung am Samstag im Gelände fällt. Der Parcours hier in Westerstede ist nämlich richtig schwer.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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