Westerstede Nach der Winterpause haben die Fußballer des FSV Westerstede noch nicht richtig in die Spur gefunden. Drei Partien, kein Punkt und ein Torverhältnis von 1:11 sprechen beim Ammerländer Fusionsligisten eine deutliche Sprache. Mittlerweile trennt den FSV und den VfL Oldenburg II, der den ersten Abstiegsplatz belegt, nur noch ein Punkt.

„Wir sind uns der Lage derzeit bewusst. Wir werden viel arbeiten und uns in den restlichen Spielen richtig reinhauen müssen“, fordert FSV-Trainer Rene Koopmann von seinem Team. Denn während die Westersteder zuletzt in einen Negativlauf gerieten, punktete die Konkurrenz aus Oldenburg und vom BV Bockhorn nach und nach. „Wenn wir nicht langsam in die Spur finden, wird es noch eng. Bis Ende April wird es ernst. Dann werden wir sehen, ob wir noch voll im Abstiegskampf stecken“, weiß Koopmann.

Heimspiele

Auch die Fusionsliga-Fußballer des VfL Bad Zwischenahn und des TuS Lehmden tragen an diesem Wochenende ihre Partien aus.

Die Bad Zwischenahner bekommen es nur knapp eine Woche nach dem Hinspiel erneut mit Spitzenreiter ESV Wilhelmshaven zu tun. Der VfL will auf der heimischen Sportanlage am Freitagabend um 19.30 Uhr den 2:1-Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen.

Heimrecht genießt auch der TuS Lehmden am Sonntag. Um 15 Uhr hat der Tabellensiebte die SG Wangerland/Tettens zu Gast. Die Friesländer sind bisher die große Überraschung der Rückrunde. 16 von 21 möglichen Punkten erreichte die SG nach der Winterpause. Zuletzt gelangen den Friesländer drei hohe Siege (6:1, 6:1, 4:1) in Serie. Doch auch die Lehmder sollten nach dem 5:1-Erfolg gegen SW Oldenburg das nötige Selbstvertrauen haben, um die drei Punkte im Ammerland zu behalten.

Das erste Erfolgserlebnis in diesem Jahr wollen die Westersteder am Sonntag um 15 Uhr beim TuS Büppel erreichen. Das Hinspiel Ende Oktober hatte der FSV gegen das Schlusslicht aus dem Friesland mit 8:0 gewonnen – das sollte Mut machen. „Am Sonntag sind drei Punkte ein Muss. Gelingt uns das nicht, wird es noch sehr schwer“, prophezeit Koopmann.

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Doch auch wenn die Ergebnisse bisher eine andere Sprache sprechen, war für den Coach nicht alles schlecht, was seine Mannschaft gezeigt hat. „Wenn man 0:3 oder 0:4 verliert, klingt das vielleicht komisch. Aber wir waren in diesen Spielen ein gleichwertiger Gegner“, sagt der Westersteder Trainer.

Vor allem bei der 0:4-Niederlage gegen Spitzenreiter ESV Wilhelmshaven hatten die Ammerländer im ersten Durchgang beste Chancen, gerieten aber mit 0:2 in Rückstand. „Wir waren mindestens gleichwertig, was das Spielerische angeht. Leider treffen wir im Moment in vielen wichtigen Momenten die falschen Entscheidungen“, hadert Koopmann. Daher waren die Westersteder auch ein wenig froh, dass sie über Ostern keine Nachholspiele bestreiten mussten und Zeit hatten, den Kopf wieder frei zu bekommen.

Am Sonntag können die Ammerländer wieder aus dem Vollen schöpfen. „Zum ersten Mal seit längerer Zeit kann ich auf den gesamten Kader bauen“, freut sich Koopmann, der sich zuversichtlich gibt, dass am Sonntag die drei Punkte den Weg nach Westerstede finden: „In der Hinrunde haben wir gezeigt, dass wir gut in dieser ausgeglichenen Liga mithalten können. Das wollen wir jetzt auch in der Rückrunde wieder unter Beweis stellen – am liebsten schon Sonntag.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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