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Westerstede Der FSV Westerstede hat die Reißleine gezogen. Nach dem Abstieg und dem bisher enttäuschenden Saisonverlauf in der Kreisklasse haben die Ammerländer Fußballer einen Trainerwechsel vollzogen. Rene Koopmann musste gehen, für ihn übernimmt bis zum Ende der Saison Michael Behrens als Spielertrainer.

14. Spieltag

Nur zwei Ammerländer Teams haben an diesem Wochenende in der Fußball-Kreisklasse Heimrecht. Am ersten Rückrunden-Spieltag erwartet der SVE Wiefelstede II um 19.30 Uhr den VfL Edewecht zum Duell. Heimrecht hat auch der FSV Westerstede zur gleichen Zeit gegen den TuS Wahnbek.

Auswärts treten am Freitagabend um 19.30 Uhr die SG Friedrichsfehn/Petersfehn (in Eversten II) und der SSV Jeddeloh II um 20 Uhr (beim VfL Oldenburg III) an.

Am Sonntag findet nur eine Partie mit Ammerländer Beteiligung statt. Die SG SchEdammBäke bestreitet um 15 Uhr seine Auswärtspartie bei der SVG Berne. Das Hinspiel vor einer Woche entschied die SG mit 1:0 für sich.

Nach der Pleite gegen die SG SchEdammBäke vor zwei Wochen hatten sich die Verantwortlichen beim FSV zusammengesetzt, schon beim 1:0-Sieg in Wahnbek leitete Behrens die Geschicke des Teams auf und neben dem Feld. Etwas spontan sei die Entscheidung zwar gewesen, sagt der 36-Jährige: „Auch auf Wunsch einiger Spieler habe ich zugesagt. Es war die naheliegende Entscheidung“, sagt der Mittelfeldspieler.

Bezirksliga-Erfahrung

Die Entscheidung für die Heimat, Behrens ist Ur-Westersteder, fiel bereits vor der Saison. Nach 15 Jahren beim SVE Wiefelstede schloss sich der routinierte Mittelfeldspieler dem FSV Westerstede an. „Ich bringe natürlich eine gewisse Erfahrung mit“, sagt Behrens mit einem Lachen. Er will nun versuchen, neuen Wind beim FSV zu erzeugen.

Schon beim Sieg in Wahnbek war er zufrieden mit dem, was seine Spieler kurzfristig umsetzen konnten. „Uns hat zuletzt ein bisschen die Ordnung gefehlt. Deshalb sind wir froh, dass wir jetzt wieder einmal zu null spielen konnten“, sagt der zentrale Mittelfeldspieler. Zuletzt setzte es für den FSV zahlreiche Gegentore und nur 15 Punkte aus 13 Partien (Platz neun) waren für die Ansprüche des Absteigers zu wenig, war man sich einig.

Behrens genießt nun bis zum Saisonende das Vertrauen der FSV-Führung. „Wir wollen uns bei der Trainersuche Zeit lassen. Gegen Wahnbek hat das Team bereits ein gutes Spiel gezeigt“, sagt Gerhard Treu vom FSV. Er hofft, dass der Aufschwung unter Behrens auch am Freitagabend um 19.30 Uhr im Rückspiel gegen den TuS Wahnbek anhält.

Am Freitag gesperrt

Der Spielertrainer, der am Freitag gelb-gesperrt aussetzen muss und sich somit voll auf das Traineramt konzentrieren kann, bremst die Erwartungen. „Auf uns wartet noch eine Menge Arbeit. Ich bitte darum, keine Wunder zu erwarten. Wir werden noch Zeit brauchen, um uns an die Neuerungen zu gewöhnen“, erklärt Behrens. Auch deshalb wird das Team erst später in die Winterpause gehen, um in zwei weiteren Trainingswochen an den neuen Kniffen und Systemen zu arbeiten.

Wie es für ihn selbst weitergeht, will Behrens erst einmal abwarten. „Der Aufwand ist natürlich noch einmal größer geworden. Ich muss auch selbst erst einmal sehen, wie sich alles entwickelt. Körperlich bin ich auf einem guten Niveau“, sagt der Mittelfeldspieler. Er kann sich aber gut vorstellen, sein Amt als Spielertrainer bis zum Saisonende auszuführen.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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