Westerstede Die Basketballer der TSG Westerstede haben in der Regionalliga einen Lauf. Der 97:95 (53:41)-Erfolg am Samstagabend bei den TSV Neustadt temps Shooters war für das Team um Trainer Nenad Cirkovic bereits der dritte Sieg in Serie.

Bevor die Westersteder aber auf Punktejagd gehen konnten, war langes Warten angesagt. Beim Einspielen ging die Einhängvorrichtung eines Korbes kaputt. Beide Teams einigten sich jedoch darauf, die Partie auszutragen. So dauerte es eineinhalb Stunden, bis der Korb wieder repariert war und das Spiel endlich beginnen konnte.

Basketball

Männer, Regionalliga

TSV Neustadt temps Shooters - TSG Westerstede 95:97 (43:51)

TSG: Agbakoko (6), Antunovic (18), Borchers (17), Hemschemeier (11), Hollatz (16), Makivic, Niehus (6), Röglin, Rouiller, Schröder (23)

TSV: Bankole, Delage (2), Doekhi (5), Falmagne, Gerszke, Habtemichael (3), Kakad (20), Martinez Rodriguez (8), Matejcik, Mayika-Lungongo (4), Roberts (17), Salami (36)

nächster Spieltag: Sonntag, 2. Dezember, 15.30 Uhr: TSG Westerstede - RSV Eintracht Stahnsdorf

Wirklich in einen Spielfluss kamen die Eagles zu Beginn der Partie aber nicht. So gingen die Gastgeber bereits nach zwei Minuten mit 8:2 in Führung. „Nach der langen Pause haben wir Zeit gebraucht, um ins Spiel zu finden. Wir haben in der Offensive nicht gut getroffen und mussten einem Rückstand hinterherlaufen“, ärgerte sich Cirkovic. Doch sein Team bekam noch die Kurve, steigerte sich deutlich und verkürzte den Rückstand am Ende des ersten Viertels auf 22:24.

Diesen Trend bestätigten die Westersteder auch im zweiten Spielabschnitt. Die Eagles überzeugten mit gutem Pressing in den Zonen und kamen immer wieder über schnelle Gegenstöße zum Erfolg. Aus einem 30:33-Rückstand (14.) machten die Ammerländer mit einem 12:0-Lauf eine 42:33-Führung. Mit einem 51:43-Vorsprung für die TSG ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Eagles das spielbestimmende Team. Als Jacob Hollatz in der 27. Minute zwei Freiwürfe erfolgreich zu Punkten zum 76:54 umwandelte, sah alles nach einem klaren Sieg der Gäste aus. „Danach haben wir es aber nicht clever gespielt. Wir wollten das Spiel unbedingt zu Ende bringen, haben durch unseren schnellen Abschlüsse Neustadt wieder ins Spiel gebracht. Wir waren da nicht geduldig genug und haben es unnötig spannend gemacht“, fasste Cirkovic die Schlussphase des dritten Viertels zusammen, in der Neustadt auf 66:78 verkürzen konnte.

So blieb es bis zum letzten Angriff spannend. Piet Niehus traf zwei Freiwürfe zum 97:95, dem Heimteam blieben 1:15 Minuten, um auszugleichen. Doch die Defense der TSG hielt und brachte den Vorsprung über die Zeit. „Am Ende eines langen Tages haben wir durch eine geschlossene Mannschaftsleistung gewonnen. Bei so einer deutlichen Führung müssen wir aber sicherer spielen“, gibt Cirkovic seinem Team mit auf den Weg.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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