Westerstede Lange Gesichter aufseiten der Eagles gab es am Sonntag auch nach dem Heimauftritt gegen die Baskets aus Wolmirstedt. Gegen den Aufsteiger musste sich die TSG Westerstede in der Regionalliga mit 77:91 (44:50) geschlagen geben.

Von der ersten Minute an dominierte Wolmirstedt mit einer physischen und athletischen Spielweise und sorgte somit früh für Kopfzerbrechen bei TSG- Headcoach Nenad Cirkovic: „Wolmirstedt hat mit einer sehr hohen Geschwindigkeit agiert. Zudem mussten wir besonders in den ersten Minuten körperlich sehr hart arbeiten“, erklärt Cirkovic und ergänzt: „Wir haben ein paar Minuten gebraucht, um in die Begegnung zu finden. Dann hat meine Mannschaft den Kampf aber angenommen.“

Die Zuschauer in der Hössensporthalle kamen durch das kurzweilige, sehr offensive Spiel voll auf ihre Kosten. Durch einen erfolgreichen Dreipunktewurf von Marcello Schröder zum Abschluss des ersten Viertels führten die Eagles mit 30:28. Auch im zweiten Spielabschnitt neutralisierten sich die Mannschaften zunächst. Kurz vor der Halbzeitpause leisteten sich die Gastgeber jedoch vermehrt einfache Fehler, wodurch der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt eine 50:44-Führung mit in die Pause nehmen konnte.

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Im Laufe des dritten Viertels sah es zunächst so aus, als würden die Baskets sich entscheidend absetzen können (45:56, 25.), doch Westerstedes Aufbauspieler Jakob Hollatz (26) und Marcello Schröder (24) sorgten dafür, dass die Eagles vor dem Schlussviertel lediglich mit sechs Punkten zurücklagen (61:67). Die Partie drehen konnten die Ammerländer aber nicht. Zu abgeklärt und aggressiv blieben die starken Wolmirstedter, bei denen Aufbauspieler Phillip Lieser für die nötige Ruhe sorgte. Er kontrollierte in der Schlussphase das Tempo und gab den bemühten Eagles keine Möglichkeit, sich erneut zurück ins Spiel zu kämpfen.

Westerstedes Headcoach Nenad Cirkovic zeigte sich im Anschluss an das Spiel dementsprechend niedergeschlagen: „Die Niederlage geht heute in Ordnung. Das hohe Tempo der Wolmirstedter konnten wir einfach nicht über 40 Minuten mitgehen. Wir wollten das Spiel verlangsamen, haben dies aber kaum geschafft.“ Zudem kritisierte Cirkovic die Leistung auf den großen Positionen: „Wir haben heute vier verschiedene Varianten auf dem Feld ausprobiert und konnten die langen Gästespieler trotzdem nie kontrollieren“, sagte der 46- Jährige, der eine Neuverpflichtung auf der Centerposition andeutet.

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