Westerstede Zweiter Sieg in Folge: Die Basketballer der TSG Westerstede haben nur vier Tage nach dem Sieg gegen Königs Wusterhausen das nächste Spiel in der Regionalliga gewonnen. Im Duell mit Alba Berlin II drehten die Eagles am Mittwoch im zweiten Durchgang auf und gewannen 91:73 (44:52).

In den ersten 20 Spielminuten sah dagegen wenig nach dem dritten Saisonsieg der Gastgeber aus. Viele Fouls prägten das Spiel der Eagles, die im Spielaufbau die nötige Kontrolle vermissen ließen. „Wir waren in der Defensive nicht gut und haben im Spiel nach vorne nicht organisiert genug gespielt“, kritisierte Trainer Nenad Cirkovic.

Die junge Mannschaft aus der Hauptstadt – in dieser Saison bisher erst einmal als Sieger vom Feld gegangen – witterte ihre Chance und erkämpfte sich zur Halbzeitpause einen Vorsprung von acht Punkten.

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„Ich habe meinen Spielern gesagt, dass wir dieses junge Team viel mehr unter Druck setzen müssen. Sie haben zwar sehr viel Potenzial, aber ihre fehlende Erfahrung musste einfach unser Vorteil sein“, berichtete Cirkovic von seiner Pausenansprache.

Seine Worte wirkten. Deutlich aggressiver in der Abwehr ließen die Hausherren im dritten Viertel gerade einmal fünf Punkte der Berliner zu. Gerade die Rebounds gehörten ab dieser Phase immer wieder den Westerstedern. Während Alba verzweifelte, gingen 27 Punkte auf das Konto der Gastgeber – die sich damit für die restlichen zehn Minuten eine komfortable Führung erspielten.

„Alle meiner Spieler waren in der zweiten Halbzeit deutlich besser“, sagte der Eagles-Coach. Dazu sei wichtig gewesen, dass er erneut auf zwölf Spieler im Kader zurückgreifen konnte. „Das war für unsere Kondition am Ende natürlich wichtig.“

Offensiv machten besonders Jacob Hollatz (27 Punkte) und Marcello Schröder (22 Punkte) auf sich aufmerksam. „Sie haben ihr Können auf jeden Fall unter Beweis gestellt“, sagte Cirkovic. Aber auch Piet Niehus erhielt ein Lob von seinem serbischen Trainer: „Auch wenn er nur zwei Punkte gemacht hat. Wir haben ihn heute besonders in der Defensive gebraucht und das hat er ganz hervorragend gelöst.“

Für die TSG spielten: Agbakoko (2), Antunovic (14), Borchers (13), Hemschemeier (8), Hollatz (27), Langovic, Makivic, Niehus (2), Rouiller, Schneider, Schröder (22)

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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