Westerstede Eigentlich erlebten die Zuschauer bei der Regionalligapartie zwischen der TSG Westerstede Eagles und dem ASC Göttingen ein klasse Spiel: Zwei Mannschaften duellierten sich auf Augenhöhe, das Spieltempo war mitreißend und es war spannend bis in die letzte Minute. Doch dann ging alles ganz schnell. 70 Sekunden vor Schluss führten die Gäste mit 87:85 als Westerstedes Sandro Antunovic vermeintlich bei einem Dreipunktwurf gefoult wurde. Der Foulpfiff blieb jedoch aus und Westerstedes Headcoach Nenad Cirkovic beschwerte sich so stark, dass er mit gleich zwei Technischen Fouls von den Schiedsrichtern bestraft wurde und die Halle verlassen musste. Im Anschluss nutzten die Göttinger ihre Freiwürfe und spielten die letzten Sekunden souverän herunter.

Cirkovic fühlte sich nach Spielende ungerecht behandelt: „Die Schiedsrichter haben zum Ende den Spielausgang leider aktiv beeinflusst“, sagte der Serbe frustriert und ergänzte: „Das ganze Spiel wurde sehr viel diskutiert und in der entscheidenden Situation wird dies spielentscheidend bestraft. Zudem muss man sich doch als Referee hinterfragen wenn Göttingen 32 Freiwürfe über das Spiel bekommt und wir, bei ähnlicher Härte, nur elfmal an die Linie kommen.“

Ein Ausgang den keiner erwartet hatte – dabei war die gesamte Partie geprägt von einem sehr hohen Niveau, da beide Mannschaften mit sehr hohen Trefferquoten glänzten. Nachdem die Eagles im ersten Viertel bereits mit fünf getroffenen Dreiern den Favoriten aus Göttingen alles abverlangten (21:21), blieb die Begegnung auch bis zur Pause umkämpft und die Gäste nahmen nur eine knappe 41:37-Führung mit in das dritte Viertel.

In der zweiten Hälfte spielten sich die Westersteder, angeführt von Piet Niehus und Sandro Antunovic, teilweise in einen Rausch und konnten sich zwischenzeitlich auf sechs Punkte absetzen (63:57, 26. Minute). Doch die Göttinger um Aufbauspieler Marco Grimaldi hatten immer wieder die passende Antwort auf die starken Westersteder Werfer. Beim Stand von 70:70 ging es ins Schlussviertel, wo die Begegnung nochmals an Intensität zunahm. Besonders die Schlussminuten waren von Kampf und Emotionen geprägt, welche die Westersteder um Cirkovic am Ende aber nicht mehr im Griff hatten.

„Zuletzt suche ich die Schuld aber nicht nur bei den Schiedsrichtern. Ich finde es unheimlich schade für meine Mannschaft das wir verloren haben, da die Jungs klasse gespielt haben. Leider haben wir in den wichtigen Momenten oftmals die falsche Entscheidung getroffen und somit knapp verloren“, fasste Cirkovic die Begegnung geknickt zusammen.

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