Wemkendorf Zum ersten Mal stellt sich Lena Walters aus Bad Zwischenahn der Konkurrenz beim Trecker-Treck am Samstag in Wemkendorf. Sie ist eine von vielleicht drei oder vier Fahrerinnen an diesem Tag. Sie startet in der 2,5-Tonnen-Klasse, die kleinste, die es hier gibt, aber mit über 30 Startern sehr gut besetzt ist. Sie, wie die anderen auch, müssen auf der Sandbahn eine Strecke über 80 beziehungsweise 100 Meter bewältigen, dadurch erschwert, dass sie einen Bremswagen hinter sich herziehen.

Das Besondere an dem Trecker-Treck ist, dass die eingesetzten Traktoren auch im alltäglichen landwirtschaftlichen Betrieb eingesetzt werden oder schon der Oldtimer-Generation angehören. Es sind keine hochgezüchteten Maschinen mit 1000 und mehr PS, so dass dieses Spektakel für die Besucher bodenständiger ist. Viele der über 180 Starter kennen sich aus den früheren Jahren, haben Freunde und Familienangehörige mitgebracht und genießen einfach den Spaß auf dem dafür präparierten Gelände der Brüder Thorsten und Jan-Gerd Helmers.

Die Ergebnisse

Klasse 2,5 Tonnen: 1. Jannik Witte, 2. Klemens Behrends-Bley, 3. Reinhard Behrends. Klasse 3,5 Tonnen: 1.Cor Luten, 2.Thomas Gerdes, 3. Rudi Bokelmann. Klasse 4,5 Tonnen: 1. Christoph Hammersen, 2. Christina Kempermann, 3. Releff Addicks. Klasse 6 Tonnen: 1. Albert Addicks, 2. Torsten Töbermann, 3. Andre Luten. Klasse 8 Tonnen: 1. Arne Brinkmann, 2. Hans-Dieter Lüers, 3. Andre Helms. Klasse 10 Tonnen: 1. Heiko Köster, 2. Niklas Siefken, 3. Pascal Müller.

„Der Regen am Morgen hat der Bahn gut getan“, erklärt Thorsten Helmers. „Die letzten Tage und Wochen waren doch so trocken, dass die Bahn sonst mit Wasser hätte bearbeitet werden müssen.“ Zum Mittag hin setzt der Regen aus, so dass sich der Parkplatz und auch die Besucherränge am frühen Nachmittag bereits gut füllen. Was sie erleben, sind spannende Wettkampfläufe, wobei sich gerade in der 2,5-Tonnen-Klasse relativ viele Starter ihr „Full Pull“, also die Zielmarke nach 80 Metern, erreichen.

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Lena Walters gehört allerdings nicht dazu. Nach gut 61 Metern kam ihr Traktor zum Stehen. Es geht nicht mehr weiter, obwohl sie während ihres Versuches von ihrem Freund Frerk Barkemeyer begleitet wird, der ihr verschiedene Tipps gibt. Er selbst ist von Anfang an beim Trecker-Treck aktiv dabei und hofft für diesen Tag zumindest auf einen Podestplatz. Während Lena vor ihrer Startpremiere eher unter dem Motto „Dabei sein ist alles“ mitfahren möchte, zumal ihr Trecker mit 30 PS zu den leistungsschwächeren gehört, ist sie nach dem Rennen über ihren 23. Platz doch eher unzufrieden. „Am Start hat es ziemlich geruckelt, danach lief es etwas unrund“, finden die ersten Analysen direkt nach dem Lauf statt.

„Wir werden jetzt erst einmal schauen, wo wir am Traktor etwas verbessern können“, so Frerk Barkemeyer. Als gelernter Landmaschinenmechaniker kennt er sich bei den Treckern der Marke, wo er einst in Westerstede ausgebildet wurde, bestens aus. Für Lena ist es der erste eigene Trecker, mit dem sie jetzt unterwegs ist. Das frühzeitige Ausscheiden hat sie allerdings auch angestachelt, es zukünftig weiter zu versuchen und dann auch besser abzuschneiden.

Neben den 180 Traktoren gabt es bei der Veranstaltung, deren letzte Läufe gegen Mitternacht abgeschlossen waren, noch einen besonderen Hingucker. Steffen Krettek aus Westerstede ging mit seinen Unimog an den Start.

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