Wahnbek /Barcelona Seit elf Jahren ist Mirko Diekmann ehrenamtlich als Trainer beim TuS Wahnbek aktiv – nun wurde der 25-Jährige für seinen Einsatz belohnt. In Barcelona erhielt er die Gelegenheit, sich als Trainer weiterzubilden. „Es gab fünf Trainingseinheiten pro Tag, sogar welche direkt am Strand, und man konnte wirklich viel mitnehmen“, erzählt Diekmann vom fünftägigen Aufenthalt.

Doch von vorne: Als der 25-Jährige im Januar vom Niedersächsischen Fußballverband im Rahmen des Ehrenamtswettbewerbes „Fußballhelden“ ausgezeichnet wurde, hatte er als Preis eine Bildungsreise nach Barcelona gewonnen, die er nun im Mai angetreten hat. Organisiert wurde die Reise für die über 230 Kreissieger vom Deutschen Fußball-Bund in Kooperation mit „Komm mit“.

„Wir haben viele Tipps bekommen, die wir im Alltag während der Trainingseinheiten leicht umsetzen können. Beispielsweise worauf man beim Wählen von Mannschaften achten soll“, beschreibt der 25-Jährige. Sein persönlicher Höhepunkt: Ein Vortrag vom ehemaligen Profi-Schiedsrichter Lutz Wagner. „Ich bin selbst auch Schiedsrichter, daher hat mich das natürlich besonders interessiert.“ Aber auch ein Ausflug zum Stadion des FC Barcelona sowie eine Stadtrundfahrt, werden dem Wahnbeker noch lange in Erinnerung bleiben – genau wie die lange Busfahrt. „23 Stunden saßen wir pro Fahrt im Bus – aber so konnte man sich auch besser kennenlernen und Freundschaften knüpfen“, meint er.

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Diekmann trainiert derzeit eine E-Jugend des TuS – zuvor war er noch bei der A-Jugend aktiv. „Die Jungs, die ich sechs Jahre lang trainiert habe, spielen jetzt in den Herrenmannschaften, daher fange ich jetzt wieder mit den Kleinen an“, sagt der 25-Jährige. Was er in Barcelona gelernt hat, möchte er nun in Wahnbek anwenden. Direkt beim ersten Training nach meiner Rückkehr habe ich ein paar Sachen ausprobiert – und die Kinder haben es super umgesetzt.“

Die Unterlagen, die er von der Bildungsreise mitnehmen konnte, werde er nun regelmäßig durchschauen, um neue Impulse im Training zu setzen. Nach elf Jahren ist für ihn nämlich noch lange nicht Schluss. „Ich möchte den Jungs noch so viel beibringen und sie auf ihrem Weg begleiten. Das macht mir Spaß“, sagt Diekmann.

Gloria Balthazaar Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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