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Oldenburg wird Hochinzidenzkommune – das sind die möglichen Folgen

Bad Zwischenahn In den vergangenen Spielzeiten hatten zwar zumeist die Ammerländer die Nase vorn, doch diesmal revanchierte sich der Konkurrent: Im „ewigen“ Duell zwischen den Volleyballern der VSG Ammerland und des VfL Lintorf hatten die Ammerländer beim Drittliga-Heimspiel in Bad Zwischenahn mit 1:3 das Nachsehen (19:25, 20:25, 25:20, 16:25).

Dabei machten die Gäste – unterstützt von ihren lautstarken Fans auf der Tribüne – deutlich, dass sie am Sonnabend nicht gewillt waren, die Punkte abzugeben, und traten sehr selbstbewusst auf. „Die Lintorfer wollten den Sieg eben mehr als wir“, sagte VSG-Coach Torsten Busch nach dem Spiel. „Schon mit seinen starken Aufschlägen setzte uns das Team mächtig unter Druck.“ Das Spiel seiner Mannschaft sei hingegen sehr fehlerhaft gewesen.

Das Lintorfer Team von Trainer Oliver Grote ging äußerst engagiert in die Partie und lag schnell 7:1 vorn. Zwar fingen sich die Ammerländer und gingen selbst 12:10 in Front, doch dann lagen sie erneut mit 13:17 zurück und verloren den ersten Satz 19:25.

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Ohne den am Sonnabend verhinderten, etatmäßigen Zuspieler Moritz Wanke fehlte den Ammerländern die Sicherheit im Angriff. Ersatzmann Florian Westphal machte seine Sache zwar nicht schlecht, doch es reichte nicht, zumal auch große Schwächen im Block und in der Feldabwehr hinzukamen.

Neben Westphal begann die VSG im ersten Durchgang mit Sönke Meyer, Maksym Loskutov, Sieko Finke, Aaron Warneken, Dirk Achtermann und Lars Achtermann als Libero. In den Folgesätzen wechselte Busch im Angriff Rolf von Kampen, Arne Döpke und Richard Pohl ein.

Auch im zweiten Durchgang lagen die Ammerländer von Beginn an zurück. Fast jeder umkämpfte Ballwechsel ging an die Gäste. Die Vorentscheidung zugunsten der Lintorfer, bei denen Stefan Massmann einfach nicht zu stoppen war, fiel beim Stand von 16:21. Am Ende hieß es 20:25.

Im dritten Satz wechselte Busch auf der Zuspielerposition Arne Tyedmers aus der Regionalligamannschaft der VSG ein. Der Wechsel sollte sich als Belebung erweisen, zumal Lintorf nun auch etwas in seiner Konzentration nachließ. Jetzt gelangen bei den Ammerländern auch einige Schnellangriffe aus der Mitte. Mit 25:20 ging der Durchgang an die Gastgeber.

Doch im vierten Satz übernahm Lintorf schnell wieder das Kommando der Partie, während die Ammerländer in alte Fehler verfielen. Die Gäste siegten 25:16. Nach insgesamt 75 Minuten Spielzeit vor knapp 100 Zuschauern in der Halle Schulzentrum hieß es 3:1 für die Lintorfer, die auch beim Feiern mit ihren Fans kaum zu bändigen waren.

Ammerland-Trainer Busch musste mitten in den Jubel der Gäste mit seinem obligatorischen Statement zur Partie beginnen. Er zeigte sich einigermaßen ratlos und sprach von einer schwachen Vorstellung seines Teams. Leider habe man nicht an die gute Partie gegen Hörde anknüpfen können, so der VSG-Coach. Jetzt müsse man auch aufpassen, nicht in Richtung Abstiegsränge in der Tabelle abzurutschen.

Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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