Bad Zwischenahn Genauso hatte sich Torsten Busch, Trainer der VSG Ammerland, seinen Sonnabend vorgestellt. Seine Drittliga-Volleyballer zeigten in Bad Zwischenahn eine starke Leistung und setzten sich souverän mit 3:1 (25:22, 26:24, 21:25, 25:14) gegen den TSC Münster-Gievenbeck durch. „Die Jungs haben ihre Leistung genau auf den Punkt gebracht, dafür haben sie sich ein riesen Lob verdient“, freute sich Busch über die drei „extrem wichtigen Punkte“. Durch den Erfolg schoben sich die Ammerländer mit 19 Punkten auf den sechsten Tabellenplatz.

Anders als in den vergangenen beiden Partien waren die Ammerländer von Beginn an hellwach. Statt einem Satzrückstand hinterherzulaufen, diktierten die Gastgeber das Tempo in den ersten beiden Durchgängen. „Wir haben eigentlich ganz gut gespielt, aber in den ersten beiden Sätzen gar keinen Zugriff gefunden“, analysierte TSC-Trainer David Brechler.

Angeführt von Zuspieler Alexander Janssen, der eigentlich für die zweite Mannschaft der VSG aufläuft und den Ausfall der etatmäßigen Zuspieler Florian Westphal und Moritz Wanke glänzend kompensierte, bewiesen die Gastgeber besonders in den Schlussphasen der Sätze die Nerven. Gleich der erste Satzball im ersten Durchgang und der zweite Satzball im zweiten Durchgang wurden zur 2:0-Führung genutzt.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Lediglich in Satz drei verfielen die Ammerländer in alte Muster und leisteten sich zu viele einfache Fehler. Mitte des Satzes führten die Gäste bereits 15:11. Einzig Diagonalangreifer Tobias Knieper hielt die VSG mit seinen Offensivaktionen einigermaßen im Spiel. Am Ende besiegelten zwei Aus-Bälle in Folge die 21:25-Pleite.

Ganz anders dann wieder der Auftritt im vierten Satz. Immer wieder setzten die Gastgeber die Münsteraner unter Druck und provozierten damit eine auffällig hohe Fehlerquote bei der TSC. „Bei uns lief im vierten Satz gar nichts mehr zusammen“, musste auch Brechler anerkennen. Die VSG ließ sich somit nicht lange bitten. Gleich der erste Matchball brachte beim 25:14 den Satz- und Spielgewinn.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.