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APEN „Ich wollte weit weg“, sagt Hannes Renken mit einem sanften Lächeln. Der Wunsch hat sich für den 20-Jährigen erfüllt: Er geht für ein Jahr nach Südafrika. Genauer gesagt nach Port Alfred, ans Eastern Cape, dem östlichen Zipfel des Kontinents.

Hannes reist nicht aus reinem Spaß um die halbe Welt: „Ich werde Sportunterricht an einer Schule geben“, sagt er. Das dürfte wohl vor allem Rugby und Cricket sein, was den frisch gebackenen Abiturienten vor eine Herausforderung stellen könnte. Denn bislang waren für den begeisterten Sportler nur Handball und Tischtennis das Steckenpferd – und das ist in Südafrika eher unbekannt. „Ich schaue mal, ob ich etwas mit Handball machen kann“, zeigt sich Hannes optimistisch.

Das freiwillige Jahr läuft über den Internationalen Jugendfreiwilligendienst, den Landessportbund und den ASC Göttingen. Im Internet hatte sich Hannes beworben und Kontakt zum Verein aufgenommen, der ihn nun offiziell „entsendet“. Nach verschiedenen Auswahlseminaren und Interviews hatte es Hannes geschafft.

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Finanziert wird das Jahr vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und vom Rotary Club in Göttingen – und von Sponsoren, die Hannes noch fleißig sammelt. 1500 Euro sollen zusammenkommen. „Ich will das Sponsorengeld dafür einsetzen, dass neue Sportgeräte in Port Alfred angeschafft werden“, sagt Hannes.

Die Idee, wegzugehen, ging ihm schon länger durch den Kopf: „Ich habe 13 Jahre Schule gehabt und möchte jetzt erst mal etwas anderes machen“, sagt er. Auf ein Land war er nicht festgelegt, aber das Projekt habe ihn begeistert: „Sport hat einen hohen Stellenwert bei der Jugend, ich möchte den positiven Einfluss des Sportes vermitteln“, sagt Hannes. Das hat er bereits in seinem Tischtennisverein gemacht, wo er zwei Jahre lang Jugendtrainer war.

Diese Erfahrung soll ihm auch in der Schule in Port Alfred helfen. Daneben gab es wichtige Vorbereitungsseminare. Dort wurde Hannes mit der Kultur und den Eigentümlichkeiten des Landes, aber auch mit der Sicherheit vertraut gemacht. „Ich fühle mich gut vorbereitet“, sagt er.

In Südafrika wird Hannes nicht alleine sein: Zehn weitere Freiwillige seiner Organisation gibt es noch in Südafrika. Auf seine Familie muss er ebenfalls nicht verzichten: Seine Eltern haben bereits angekündigt, ihn zu besuchen. Viele von Hannes’ Freunden gehen ebenfalls ins Ausland, sagt er: Er freut sich bereits drauf, sie danach wiederzutreffen.

Die Arbeit in Südafrika soll für Hannes, der später einmal Medizin studieren will, nicht alles sein: „Ich will das Land bereisen“, sagt er. Erfahrungen will er sammeln und Kontakte knüpfen.

Am 16. August startet für Hannes der Flieger – auf ins Abenteuer Südafrika.

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