Jeddeloh „Der 23. Mai sollte ab sofort zum Kedinger Nationalfeiertag erklärt werden. Der gestrige Tag war eine gemalte Veranstaltung, welche jeder, der daran teilnahm, wohl nie vergessen wird.“

Euphorisch wird auf der Internetseite des SV Drochtersen/Assel das letzte Oberligaspiel des Teams gegen den SSV Jeddeloh beschrieben.

Die Ammerländer Fußballer waren dabei in der ersten Hälfte nur harmlose Statisten. Offensichtlich beeindruckt von der großen Kulisse von 920 Zuschauern und dem tollen Rahmenprogramm – die Mannschaft der Gastgeber kam im Autokorso ins Stadion – zeigten die SSVer in den ersten 45 Minuten eine katastrophale Vorstellung.

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„Die Einstellung fehlte völlig“, bemängelte SSV-Trainer Olaf Blancke. „Es war schon an der Grenze zur Peinlichkeit“. Die Gastgeber lagen zur Halbzeit mit 3:0 in Front. So konnte es nicht weitergehen. Blancke musste sein Team in der Pause erst einmal ordentlich zusammenstauchen. In der zweiten Hälfte lief es dann auch tatsächlich besser. „Da hatte ich meine Mannschaft erst richtig wiedererkannt“, so Blancke. Sicherlich ließen auch die Kräfte bei den Platzherren nach. Immerhin gelangen den Jeddelohern noch zwei Treffer und damit glückte eine versöhnliche zweite Hälfte. Fast hätten die Ammerländer sogar der Ausgleich erzielt, als Schnabel in der Nachspielzeit bei einem Kopfball knapp verpasste. Überflüssigerweise sahen in der Nachspielzeit aber auch noch je ein Spieler der Platzherren und ein Jeddeloher die Rote Karte. Süleyman Yaman hatte Alex Baal von hinten gefoult, woraufhin Baal erbost aufstand und den Drochtersener wegschubste.

Alles in allem konnten die Jeddeloher dann aber doch mit einem positiven Gefühl wegen ihrer spielerischen Steigerung in der zweiten Hälfte die Heimreise antreten.

Jetzt steht vom 12. bis 15. Juni noch die Abschlussfahrt der Mannschaft nach Mallorca auf dem Programm. Nach einer Pause beginnt für das Team am 30. Juni mit dem ersten Training die Vorbereitung auf die neue Spielzeit in der Oberliga.

Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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