EDEWECHT Mit dem HC Empor Rostock stelle sich am Sonnabend der nächste Traditionsverein im Ammerland vor. Der siebenmalige Handballmeister der ehemaligen DDR kam zum Spiel in der zweiten Handball-Bundesliga nach Edewecht. Dort aber wurden dem Tabellenneunten die Grenzen aufgezeigt. Mit 33:32 behielten die Edewechter die Oberhand. Auf beiden Seiten wurde wenig Wert auf konzentrierte Deckungsarbeit gelegt so dass sich ein Spiel mit vielen Torchancen entwickelte.

Bei den Gastgebern gab Raimonds Steins sein Comeback in eigener Halle. Und der Lette zeigte wundersamerweise, dass er in der langen Pause nach seinem schweren Motorradunfall kaum etwas verlernt hat. In der ersten Halbzeit wehrte er neben zwei Strafwürfen auch mehrere freie Würfe der Rostocker ab. Dazu kam auf Edewechter Seite ein variables Angriffsspiel und mit Delinac und Wolterink zwei exzellente Rückraumschützen. Dem hatte der HC Empor im ersten Durchgang nicht viel dagegen zu setzen. Folglich ging der VfL verdient mit einer 16:13-Führung in die Pause.

Die rund 250 Zuschauer in Edewecht sahen auch nach der Pause eine muntere Partie, in der beiden Teams anzumerken war, dass es nicht mehr um alles ging. Es wurde schnell nach vorne gespielt. Das führt dazu, dass die Zuschauer eine unterhaltsame Halbzeit sahen, die aber beiden Trainern eher graue Haare einbrachte. Zu oft kamen auf beiden Seiten die Spieler zu leichten Torerfolgen. Erst nachdem Rostocks Trainer Schneider seine Abwehr umgestellt hatte, kamen die Gäste wieder heran. Den Hanseaten gelang es in der letzten Minute mit zwei Spielern mehr auf dem Feld auf 31:32 zu verkürzen, aber Wolterinks achter Treffer zwölf Sekunden vor der Schlusssirene brachte den Sieg für den VfL.

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Trainer Arek Blacha sah in dem Spiel gegen Rostock ein Spiegelbild der Saison: „Wir spielen gut mit und verlieren in den letzten fünf Minuten. Das ist symptomatisch für die letzten 25 Spiele. Heute aber haben wir uns den Sieg wirklich verdient.“

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Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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