Friedrichsfehn Auftakt nach Maß für die Oberliga-Fußballerinnen des SV Friedrichsfehn. In ihrem ersten Spiel in der neuen Spielklasse zeigte der Aufsteiger vor heimischer Kulisse eine engagierte Leistung und schlug den Landesligameister SV Olympia Uelsen mit 4:2 (2:2). „Wir haben heute zwar nicht spielerisch unsere beste Leistung gezeigt, kämpferisch war das heute aber stark“, sagte SVF-Co-Trainer Tahsin Düman der den im Urlaub verweilenden Tobias Kanzok vertrat.

Dabei sah es vor allem in der Anfangsphase nicht so aus, als ob die Gastgeberinnen als Sieger vom Platz gehen würden. Uelsen übernahm die Kontrolle und drängte die Rot-Weißen in die eigene Hälfte. Bereits nach sechs Minuten musste SVF-Torhüterin Julia Hennings-Aniere den Ball aus dem Netz holen. Im Anschluss an einen Einwurf wurde die Abwehr der Ammerländerinnen zu einfach überlaufen, in der Mitte brauchte Fallon-Monja Menken nur noch zur Führung einschieben.

Mit der Führung im Rücken drehten die Gäste weiter auf, verpasste es jedoch, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Ein Schuss von Narina Indzoan und eine verunglückte Flanke von Franziska Bornemann strichen nur knapp am Tor vorbei. „Zu Beginn hatten wir zu viel Respekt vor der Liga und dem Gegner, dann haben wir uns aber gesteigert“, sagte Düman.

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Während Uelsen seine Chancen ausließ, zeigten sich die Friedrichsfehnerinnen eiskalt vor dem Tor. Mit dem ersten Angriff gelang der Ausgleich. Marion Röttgers’ Flanke fand in der Mitte Ilka Bruns, die den Ball etwas glücklich zum 1:1 (24.) verwandelte. Auch der nächste Konter brachte für den SVF Zählbares ein. Dieses Mal zog Bruns auf der Außenbahn an ihrer Gegenspielerin vorbei und bediente Leoni Dörfel, die von der Strafraumkante zur 2:1-Führung (35.) traf.

Die Freude über das gedrehte Spiel währte jedoch nur fünf Minuten lang. Bei einem langen Ball der Gäste sahen Innenverteidiger und Torhüterin nicht gut aus, Indzoan nutzte die Unstimmigkeit und traf zum 2:2-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie zunehmend. Die Teams hatten sich nun besser aufeinander eingestellt und rieben sich in vielen Zweikämpfen im Mittelfeld auf. Die Gastgeberinnen warteten nun verstärkt auf Kontergelegenheiten, um die schnelle Röttgers zu bedienen. Und das funktionierte bestens: Annika Kern spielte eine öffnenden Ball, Röttgers zog bis auf die Grundlinie durch und bediente Janin de Haan, die überlegt zur 3:2-Führung in der 51. Minute traf.

Danach tat sich lange Zeit wenig auf dem Platz. Uelsen erarbeitete sich zwar ein Feldüberlegenheit, konnte daraus aber keinen Nutzen ziehen. Nur ganz selten wurde es für Torhüterin Hennings-Aniere wirklich gefährlich. Drei Minuten vor dem Ende erlöste dann Dörfel die Ammerländer. Uelsen-Keeperin Sandra Pfister konnte einen Schuss von Röttgers nur abprallen lassen, beim Nachschuss von Dörfel war sie aber machtlos.

„Über das Flügelspiel waren wir stets gefährlich und haben haben uns unsere Chancen gut herausgespielt und souverän genutzt“, freute sich Düman. Sein Gegenüber, Guido Krüger, war nach der Auftaktniederlage maßlos bedient: „Wenn wir hier nach der Anfangsphase 3:0 führen, nehmen wir die Punkte hier sicher mit – ganz bitter.“

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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